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Zu den Aktualitäten: Link-Empfehlungen von Kulturonline ...
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Archiv: Pippo Pollina mit «Verse für die Freiheit» im Chössi Theater, Lichtensteig (SG)

Pippo Pollina geht auf Tournée Kulturonline.ch Die Konzerte von Pippo Pollina finden grossen Anklang!
Das Konzert vom Donnerstag, 17. Mai 2017, 20:15 Uhr, ist bereits ausverkauft!
Vielleicht gibt es «Rückgabe»-Karten an der Abendkasse.

 
Pippo Pollina besticht durch seine unbändige Kreativität, mit der er auch seine vielen treuen Fans in der Schweiz und in ganz Europa immer wieder überrascht. Sei es mit lyrischen Balladen, poetischen Protestliedern oder rockigen Songs: Pollinas Sprache bleibt immer sensibel und zart.
 
Seit vielen Jahren ist Pippo Pollina nicht mehr aus dem Chössi wegzudenken. Und das Chössi aus dessen Sicht nicht mehr aus den Vorbereitungen für seine Konzerte. Immer wieder wird die Bahnhalle aufgesucht, um für neue Tourneen zu proben. Natürlich steht der Besuch des italienischen Liedermachers im Chössi auch vor seiner Jubiläumstour an. Eine Sammlung seiner poetischen, lyrischen und rockigen Lieder im intimen Rahmen also.
Links:
www.pippopollina.com
http://www.choessi.ch/


Archiv: Theater St. Gallen brachte am 17. Februar 2018 das Musical «Matterhorn» in einer Uraufführung auf die Bühne

Das Original Matterhorn Theater St Gallen bringt 2018 das Musical Matterhorn auf die Bühne Matterhorn - Das Original! Ab 17. Februar 2018 kommt das Musical «Matterhon» auf die Bühne vom Theater St. Gallen. (c) Foto: ROPO/Kulturonline.ch

Wenige Tage vor der Uraufführung: Musical von Michael Kunze und Albert Hammond in einer Orchestrierung von Koen Schoots den Medien vorgestellt.

Einen Monat vor der Uraufführung des Musicals Matterhorn von Michael Kunze und Albert Hammond gab das Theater St.Gallen an einer Medienkonferenz Einblicke in die Produktion. Das Matterhorn, die Schweizer Ikone, gebe es in allen möglichen Formen, nicht nur als Schokolade, sagte Peter Heilker, der Operndirektor des Theaters St.Gallen, an der Medienkonferenz in der St. Galler Lokremise. Nun komme eine neue Ausprägung dazu: das Matterhorn als Musical.
Theater St. Gallen: Vorstellung des Musicals «Matterhorn» an einer Medienorientierung am 16. Januar 2018 © Bild: zVg / Tine Edel. Die Vorbereitungen für das Musical «Matterhorn» laufen auf Hochtouren. Im Bild an der Medienkonferenz: Peter Heilker, Shekhar Kapur, Albert Hammond. © Bild: zVg / Tine Edel.
 
Werner Signer, der Geschäftsführende Direktor des Theaters St.Gallen, zeigte sich stolz darüber, ein Schweizer Thema als Musical auf die Bühne zu bringen. Stolz und Freude steigerten sich noch durch die Tatsache, dass man als Komponisten Albert Hammond, den berühmten Songschreiber, habe gewinnen können. «Ich habe zugesagt, weil das Matterhorn der schönste Berg der Welt ist», sagte Hammond an der Medienkonferenz augenzwinkernd. Für Hammond ist Matterhorn die erste Arbeit im Bereich Musical.
 
Matterhorn ist mehr als ein Musical …
… es geht um Konflikte, Menschen, Natur und Gier nach Erfolg. Für den Autor, den international renommierten Musicalschreiber Michael Kunze, ist Matterhorn mehr als ein Musical über einen Berg oder das Bergsteigen. Es behandle den höchst aktuellen Konflikt zwischen Mensch und Natur. Und mehr als nebenbei gehe es um die Gier nach Erfolg. «Es geht darum, was wir täglich erleben und was wir unserem Planeten antun», sagte der indische Filmregisseur Shekhar Kapur, der Regie führt.
Während der Medienkonferenz gaben Solisten und das Ensemble mit den Songs «Mehr Erfolg», «Unheimlich verliebt» und dem «Zermatt-Lied» erste musikalische Kostproben.

Auf den Spuren von Erstbesteiger Edward Whymper
Das Musical Matterhorn verfolgt die Spuren des jungen ehrgeizigen Engländers Edward Whymper, der im Sommer 1865 das Unmögliche schafft, indem er als erster Mensch den Gipfel des Matterhorns besteigt.
Edward Whymper ist kein betuchter Gentleman wie die anderen englischen Alpinisten und deshalb in ihren Kreisen nicht wirklich willkommen. Und auch auf die örtlichen Bergführer kann er nur bedingt zählen, denn es gibt auf der anderen Seite des Berges noch das ehrgeizige junge Königreich Italien. Und viele Einheimische lehnen den Versuch der Bezwingung des Berges grundsätzlich ab.
Es geht im Musical aber nicht nur um Felsen und Seile, Träume und Rivalitäten, menschlichen Ehrgeiz und wilde Natur, sondern auch um Liebe: Edward Whymper verliebt sich in Olivia, die Tochter des Seilfabrikanten John Buckingham, die jedoch nach dem Willen ihres Vaters den wohlhabenden jungen Bergsteiger Robert Hadow heiraten soll.

Tickets hier anklicken!

Die Aufführungen
Samstag 17. Februar 2018, 19:30 Uhr (Uraufführung)
Freitag, 23. Februar 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 3. März 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 10. März 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 11. März 2018, 17 Uhr
Mittwoch, 14. März 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 17. März 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 24. März 2018, 19.30 Uhr
Dienstag, 27. März 2018, 19.30 Uhr
Mittwoch, 28. März 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 21. April 2018, 19.30 Uhr
Dienstag, 1. Mai 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 5. Mai 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 12. Mai 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 27. Mai 2018, 14.30 Uhr
Samstag, 2. Juni 2018, 19.30 Uhr
Freitag, 8. Juni 2018, 19.30 Uhr
Samstag, 9. Juni 2018, 19.30 Uhr
Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 17. Juni 2018, 19.30 Uhr.
Weitere Aufführungen im Herbst 2018!


Archiv: Theater Winterthur: Die grosse Sehnsucht nach Erfolg und Anerkennung

Zierl_Helmut_im Theater_in_Winterthur_Premiere_am_6._Dezember_2017_auf_Kulturonline.ch Helmut Zierl begeistert in seiner Rolle im Arthur Miller-Klassiker «Tod eines Handlungsreisenden» im Theater Winterthur. (Bild: zVg)

Helmut Zierl spielt die Hauptrolle in Arthur Millers preisgekröntem Klassiker «Tod eines Handlungsreisenden» im Theater Winterthur vom 6. bis 8. Dezember 2017, Beginn: 19.30 Uhr.
 
Das unaufhörliche Streben nach Erfolg und Anerkennung und die unbändige Sehnsucht nach ein bisschen mehr prägen das Leben des Willy Loman. Doch was, wenn der Erfolg ausbleibt und der amerikanische Traum sich zum Albtraum entwickelt? Was bleibt, ist die Flucht in Tagträume und Illusionen in Arthur Millers bekanntestem Drama über verpasste Lebenschancen, das ihm den Pulitzer-Preis einbrachte.
 
«Ich habe das Gefühl, als wär mein Leben immer noch – irgendwie provisorisch», sagt Willy Loman. Seit 34 Jahren ist Willy Loman als Handlungsreisender unterwegs. Er konnte sich und seiner Familie so ein kleines Auskommen sichern, doch wirklich erfolgreich war er nie, und seine grossen Träume und Hoffnungen haben sich nie erfüllt.
 
Erschöpft und verschuldet
Mittlerweile ist Willy nicht mehr der Jüngste, er ist erschöpft und verschuldet. Dass die Zeit über ihn hinweggegangen und er gescheitert ist, kann und mag er sich jedoch nicht eingestehen. Nach aussen hin versucht er verzweifelt, den Schein zu wahren, innerlich flüchtet er sich in eine schizophrene Fantasiewelt. So entfremdet er sich mehr und mehr von seiner Familie. Seine Frau Linda und seine beiden erwachsenen Söhne Biff und Happy können das Unvermeidliche nicht verhindern.
Die Rolle des Willy Loman spielt Helmut Zierl, der viele Jahre Ensemblemitglied des Thalia Theaters in Hamburg gewesen ist und in den letzten Jahren vor allem in grossen Film- und Fernsehproduktionen brilliert hat.
Eurostudio Landgraf / Altes Schauspielhaus Stuttgart
 
Spielzeiten vom Schauspiel von Arthur Miller im Theater Winterthur
Mittwoch 6.12. um 19.30 Uhr, Donnerstag 7.12. um 19.30 Uhr, und Freitag 8.12. um 19.30 Uhr.
Inszenierung Harald Demmer, Bühne Oliver Kostecka, Kostüme Monika Seidl. Mit Helmut Zierl, Stephanie Theiss, Jonas Baeck, Jean Paul Baeck, Frank Voss, Martin Molitor, Richard Erben, Marsha Zimmermann.
 
Kontakt und Bestellung der Karten:
Theater Winterthur, Theaterstrasse 6, 8401 Winterthur
www.theater.winterthur.ch.


Patent Ochsner mit dem neuen Album «Strange Fruits» (CD & DVD, Universal Music)

Patent Ochsner Strange Fruits auf Kulturonline.ch Cover von Patent Ochsner mit CD/DVD «Strange Fruits» Unique Moments LIve im Landesmuseum Zürich.

«Unique Moments» – Live im Landesmuseum Zürich.
 
Nur weil eine Konzertreihe unvergessliche Momente verspricht, muss dies noch lange nicht eintreffen. Im Falle von Patent Ochsner und ihren «Unique Momentes» im Sommer 2017 im Landesmuseum Zürich traf es ein. Und wie!
Das lässt sich jetzt auf der CD und der DVD «Strange Fruits» noch einmal nachvollziehen. Der rote Faden des Konzertes war in verblüffender Art und Weise die Ausstellung von Büne Hubers Bildern. Wie man weiss, entstehen seine Songs im Wechselspiel zwischen Malerei und Musik. So wurde das Liveprogramm intimer als gewohnt, die seltener gespielten Songs öffneten Räume für die musikalische Fantasie, für ungewohnte Arrangements und für die Spielfreude der Musiker.
 
Kompakter Sound mit fünf Bläser
Ergänzt werden sie hier bei dieser Arbeit gleich durch fünf Bläser. Ihren Arrangements widmete die Band in den ausgiebigen Proben ein besonderes Augenmerk, sie drückten dem Konzert dann auch den Stempel auf.
«Seltene Früchte» gab es also zu ernten, und zwar reichlich, ein Blick auf die Songliste von CD und DVD verrät es. Büne Huber stellte sich in diesem Rahmen gar dem Stück «Vater», jenem Song, der ihm sonst zu nahe ist, um ihn live zu singen.
Hier tut er es. Hier hat er den Raum, jene Lieder ins Schaufenster zu stellen, die für ihn besondere Bedeutung haben, Songs wie «Companero» oder «Nachtgänger», «Föhn» oder «Kreissaal» etc.
 
Konzert als Entdeckungsreise
So wurde aus dem Konzert eine Entdeckungsreise, sie führt von den heimlichen Favoriten vieler Ochsner-Fans zu halb vergessenen Juwelen und neuen Entdeckungen. Jetzt erstmals zu erleben auf CD und DVD. Und für jene, die für diesen besonderen Ochsner-Moment auch etwas wirklich Besonders wollen, gibt es das Kunstbuch zur Ausstellung mit den Bildern von Büne Huber. Auch das wieder: Ein Kunstwerk für sich!
Der kreative Prozess zur Entwicklung des nächsten Ochsner Albums hat schon begonnen. Dieses Album wird nächstes Jahr realisiert; und ab 2019 geht es wieder auf Tour. «Die Ochsner-Fans können es kaum erwarten», so Kulturonline.ch. Vorerst darf man sich jedoch am neuen Album «Strange Fruits» (CD & DVD, Universal Music) erfreuen.

Kulturonline-Wettbewerb
Gewinnen Sie exklusiv mit Kulturonline das spezielle Album «Strange Fruits - Unique Moments - Live im Landesmuseum Zürich» von Patent Ochsner mit CD & DVD! Zur Wettbewerbsfrage: Welcher Flughafen in der Schweiz war für Büne Huber ganz besonders? Antworten bis 27. November 2017 an …
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Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die GewinnerIn wird persönlich benachrichtigt. Pro Absender gilt nur eine Person.

Link zu Universal Music Switzerland.


Steht das «Wiler Kulthurnetz» wirklich vor dem Aus?

Walter Gysel Präsident Kulturnetz auf Kulturonline.ch
Walter Gysel, Präsident vom Kulthurnetz hat Sorgen und sucht neue Vorstandsmitglieder.
(c) Fotos: ROPO/MuA.

Engagierte Kulturschaffende für das Wiler Kulthurnetz sind dringend gesucht!
Stehen die «Kulthurnetz-Tage» und der Trägerverein Kulthurnetz vor dem Aus? «Es herrscht kein Krach, aber an der HV vom 30. September 2017 treten fünf von acht Vorstandsmitgliedern zurück», sagt Präsident Walter Gysel.

Kaum hatten die «Kulthurnetz-Tage 2017» in der Wiler Lokremise am Wochenende ihre Eröffnung, erklärte Walter Gysel, Präsident vom Trägerverein Kulthurnetz, gegenüber Kulturonline.ch, dass der Verein in einem Dilemma steckt: «Wir sind seit Mai 2017 auf der Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern, aber bis heute haben wir leider nur Absagen erhalten. Fünf von acht Vorstandsmitgliedern haben ihren Rücktritt angekündigt und mit individuellen Gründen erklärt.» Ausland-Aufenthalt, Weiterbildung und starke Belastung im Beruf oder selber im künstlerischen Bereich tätig zu sein, dies seien die Beweggründe für den Austritt.

Drei Lösungsvarianten stehen zur Auswahl
Nach Präsident Gysel sei es fünf vor zwölf: «Der Vorstand und ich als Präsident sind enorm unter Druck. Nach meiner Meinung gibt es nur drei Lösungsvarianten: 1. Wir finden in den nächsten vier Wochen fünf Personen, die bereit sind im Vorstand ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen; 2. bei mir meldet sich eine neue Gruppe von Kulturschaffenden, die alles in Eigenregie übernehmen wollen. Klar, dass wir diese Personen anfänglich unterstützen würden oder 3. wir müssten aufgeben und den Trägerverein „zu Grabe“ tragen.»
Finanziell werde die Organisation durch Fördergelder unterstützt, auch Haupt- und Investitionssponsoren würden einen wichtigen Betrag beisteuern.
 
Humorvolle Shows und eine attraktive Kunstausstellung
Thomas Gutweniger ist Mitglied bei der A cappella-Gruppe «à la quarte» Kulturonline.ch
Thomas Gutweniger ist Mitglied bei der A cappella-Gruppe «à  la quarte.

Trotz der personellen Anspannung kam es am Wochenende zu einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt.
Diverse Künstler präsentierten sich auf der Bühne. Originell in den locker vorgetragenen rhythmischen Textpassagen waren an der Vernissage die beiden A cappella-Gruppen «amasing» sowie «à la quarte». Letztere forderten das Publikum mit mehreren Andeutungen und einem Augenzwinkern heraus, ja sie wünschten sich sogar, dass das Publikum ebenso Bauch zeigen sollte.
Insgesamt 14 Aussteller präsentierten ihre Werke aus den Sparten: Malerei/Mosaikkunst, Photographie, Ideenkunstschmiede, cARTon Cardboard, Gelatine-Drucke und Mischtechnik.

Auffallend und kreativ …
… waren die bewegten und filigranen Draht-Objekte vom Wiler Werner Angst, das Kunsthandwerk von Magdalene Kuhn aus Steckborn (künftig zerschlagene Tassen nicht wegwerfen und Baumnüsse als Bilddekor verwenden!) sowie die Hand-Holzbilder von Gusti Arnold aus Ganterschwil, der sonst als Postauto-Chauffeur unterwegs ist. Gerade die guten Nachbildungen von Händen faszinierten die zahlreich erschienen Besucherinnen und Besucher.
Holzbildhauer Gusti Arnold aus Ganterschwil auf Kulturonline.ch
Holzbildhauer Gusti Arnold aus Ganterschwil hat ein Flair für geschnitzte
Hände! In der Schule im Jahr 1975 entdeckte er diese Fähigkeiten.

Kulthurnetz gibt es erst seit 2013
Der Trägerverein Kulthurnetz existiert seit 2013 und möchte Kulturschaffende in der Ostschweiz unterstützen, ihre Werke in der Öffentlichkeit zu zeigen. Dieses Ziel wird durch Ausstellungen, Events, eine eigene Homepage und Verkaufsstelle angestrebt.
Jeweils am ersten September-Wochenende findet deshalb in der Lokremise in Wil die «Kulthurnetz-Tage» statt. Verschiedenste Künstler zeigten in diesem Jahr Ausschnitte des Kulturschaffens in Bild, Skulptur, Comedy, Theater und Musik. Die dreitägige Ausstellung erhält durch eine Fachperson ein Erscheinungskonzept mit einer Raumaufteilung von Ausstellungs- und Bühnenbereich. Ob es auch 2018 «Kulthurnetz-Tage» gibt, ist im Moment vage.
Interessenten betr. Mitarbeit im Vorstand von Kulthurnetz melden sich bitte bei Walter Gysel, Telefon 071 944 13 73 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ausgewählte Links:
https://www.kulthurnetz.ch/
 
https://amasing-sound.ch/
 
http://alaquarte.webs.com/
 
https://wernerangst.ch/
 
http://www.imblickwinkel.ch/
 
http://www.gumo.ch


Archiv: «Romeo und Julia am Gornergrat» von Livia Anne Richard in Zermatt

Romeo und Julia am Gornergrat Zermatt Kulturonline.ch
Gefährliche Szene zwischen Jakob Zmutt, gespielt von David Taugwalder,
Romaine Müller alias Maria Brenni und Marias Vater, Helmut Williner (v.l.).
(c) Fotos: ROPO/MuA.

Inspiriert durch Gottfried Keller's Romeo und Julia auf dem Dorfe.
Wer in der Zeit von Juli bis 27. August nach Zermatt reist, der kann nicht nur die schöne Landschaft und das Dorf geniessen. Auf dem Riffelberg/Gornergrat ist das Freilichtspiel «Romeo und Julia am Gornergrat» zu sehen. Diese Aufführung fasziniert durch die Schauspielkunst der Laiendarstellerinnen und –darsteller. Mit viel Herzblut und Engagement hat Livia Anne Richard nach dem Stück «The Matterhorn Story» (2015) ein weiteres Werk geschaffen und Regie geführt.
Gottfried Keller ist mit seinem Werk «Romeo und Julia auf dem Dorfe» das Kunststück gelungen, welches nur ganz selten Gültigkeit hat: Die «Kopie» ist besser, als das Original. Keller hat William Shakespeare übertrumpft. Nun setzen die Freilichtspiele Zermatt im 2017 einen neuen Akzent und feiern jeden Abend Standing Ovations.
 
Shakespeare behauptet nur – Gottfried Keller erklärt
Bleiben wir bei Gottfried Keller: Dies, weil er - im Gegensatz zu Shakespeare - dem Hintergrund, warum die Familien von Julia und Romeo zerstritten sind und somit die Unmöglichkeit der Liebe der beiden heraufbeschwören, Raum und Geschichte gibt. Shakespeare behauptet nur, Keller erklärt. Zudem hat Keller die Geschichte in einen Kontext gestellt, welcher uns sowohl zeitlich, wie auch von der Mentalität her viel näher ist, als das ferne Verona um 1596: Er verlegt die grösste Liebesgeschichte der Welt in ein Schweizer Bauerndorf.
Romeo und Julia am Gornergrat Kulturonline.ch
Am Schluss des Stückes bleibt der hoffnungsvolle Aufbruch über die Berge in den Süden.
 
Eigenwillige und dramatisch – einfach aus dem Leben gerissen
Livia Anne Richard, Autorin des 2015 mit fulminantem Erfolg uraufgeführten Stücks «The Matterhorn Story», hat aus dem in Prosa geschriebenen Roman von Gottfried Keller eine dramatisierte Fassung eigens für die Aufführungen am Gornergrat gemacht und es ist etwas ganz anderes, eigenständiges dabei herausgekommen.
Im Sommer 2017 werden die Zuschauer in die Welt von Jakob ("Romeo") und Maria ("Julia") entführt, in die Welt ihrer erst kindlichen Freundschaft und später grossen Liebe und in die Welt des grössten Konflikts, in den ein Mensch geraten kann: Wenn nämlich diese Liebe nicht gelebt werden kann.
 
Link zu den Freilichtspielen Zermatt

Homepage von Zermatt Tourismus
.

Ein spezieller Restaurant-Tipp in Zermatt: Besuchen Sie «Chez Heini» von Sänger, Songwriter und Künstler Dan Daniell.

Der Hotel-Tipp von Kulturonline.ch: Hotel Europe, Zermatt. Hier logieren jedes Jahr die Schweizer Skiabfahrer während dem Sommertraining.


Rock-&Pop-Museum in Niederbüren, Kanton St. Gallen – Einzigartig und sehenswert!

Rock- & Pop-Museum Niederbüren SG Roland Grossenbacher

Das Rock-&Pop-Museum hat in Roland «Tschiibii» Grossenbacher
seinen Gründervater. Seine Lieblingsband sind aber nicht zwingend
die Beatles, sondern The Kinks!

80 Jahre Musikgeschichte in Wort, Bild und Ton – Der geniale und aussergewöhnliche Museumstipp von Kulturonline.ch.
 
Dieses Museum muss man gesehen haben, nicht nur wenn man eine Reise in die Schweiz und speziell in die Ostschweiz macht. Der Besuch eignet sich auch ideal für Vereine, Clubs und Musikgesellschaften, inkl. Führung und Apéro in unterschiedlichen kulinarischen Versionen. Das Gründerehepaar Roland und Uschy Grossenbacher haben mit viel Herzblut und dem angeschlossenen Verein dieses Rock-&Pop-Museum in Niederbüren im Kanton St. Gallen geschaffen. Ein Besuch ist ein Muss. Besucher dürfen nicht erstaunt sein, wenn selbst Pop-Grössen im Museum anzutreffen sind, ja sogar der Kosmonaut Gennadi Padalka, kein Mensch war länger im Weltall wie er, war jüngst zu Besuch.
 
«Das erste Rock-&Pop-Museum der Schweiz ist eine „echte Perle“ in der europäischen Museums-Landschaft. Wir freuen uns, Sie in unserem Museum begrüssen zu dürfen und Sie auf eine Reise durch die spannende und emotionale Geschichte der populären Musik mitzunehmen. In geführten Gruppen erleben Sie über 80 Jahre Musikgeschichte in Wort, Bild und Ton, was in dieser Art einmalig ist», erklärt Roland «Tschiibii» Grossenbacher, der spontan die Räume exklusiv für Kulturonline.ch öffnete.
Beatles Hall of Fame im Rock-&Pop-Museum Niederbüren Roland Grossenbacher 
Koplette Sammlung: The Beatles mit ihrer Hall of Fame in Niederbüren SG..

Werden Sie Mitglied vom Verein Rock-&Pop-Museum in Niederbüren SG!
«Als Mitglied helfen Sie mit, die Nachhaltigkeit dieses einmaligen Museums zu gewährleisten. Mitglieder geniessen freien Eintritt und profitieren von weiteren Aktivitäten», ergänzt Grossenbacher.
Alle wichtigen Pop- und Rock-Grössen sind im Rock-&Pop-Museum im Sornpark 9, in Niederbüren verewigt. Beatles-Fans sehen hier übrigens die Hall-of-Fame mit sämtlichen 45 Alben der Beatles, welche in den USA erschienen sind, als Platin- oder Golden-Awards.
Attraktiv: Vom 25. bis 29. August 2017 steht die nächste Durchführung der Beatle-Week in Liverpool an. Aus Schweizer Sicht stehen die Les Sauterelles von Leader Toni Vescoli, übrigens ein geschätzter Förderer vom Rock-&Pop-Museum, im Mittelpunkt. Roland «Tschiibii» Grossenbacher fügt bei: «Vor einiger Zeit war ich selbst auch bei den Beatle-Week. Es waren unvergessliche Tage!» Bei seinen beliebten Führungen durch das Rock-&Pop-Museum kann Roland «Tschiibii» Grossenbacher und seine Führer-Crew unendlich lässige Geschichten erzählen und mit Musik und Filmen untermalen.
Zur Homepage vom Rock-&Pop-Museum in Niederbüren, Kanton St. Gallen
Kosmonaut Gennadi Padalka im Rock-&Pop-Museum in Niederbüren
Beatle-Week in Liverpool mit Les Sauterelles


13. Ostschweizer Personaltag auf Erfolgskurs

13. Ostschweizer Personaltag auf Kulturonline.ch Referentin Manuela Broz gründete das Human Ethik Label. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Human Resources Management (HRM) gewinnt in der Zukunft noch mehr an Bedeutung!
Rund 300 Teilnehmende setzten sich mit spannenden und nützlichen HRM-Themen auseinander. Sechs Referenten befassten sich fast spielerisch mit der Kernfrage «Spielball oder Spielmacher?». Dabei ging es um Strategien für ein erfolgreiches und messbares Human Resources Management (HRM), welches auch wichtige Aspekte der Zukunft beleuchtete.
Marcel Oertig über Aufstellung und Taktik auf Kulturonline.ch
Dr. oec. HSG, Marcel Oertig über Aufstellung und Taktik.
http://www.personaltag.ch
Die Bedeutung von Human Resources Management wird immer wichtiger. HRM steht im Zentrum von Organisationen und Menschen. «Eigentlich ist HRM die Schalt- und Umschaltzentrale des Systems und steht im Dilemma, zwar viel Einfluss zu haben, aber selbst ein Spielball der anderen zu sein. Die Zeiten, in denen das Aufgabenspektrum des HRM vor allem Einstellungen, Lohnabrechnungen und Personalbuchhaltung beinhaltete, sind längst vorbei», hielten die Organisatoren fest.
  HRM bei Swisscom als «Spielmacher».

Die Referenten Manuela Broz, Marcel Oertig, Dr. Hans C. Werner, Dr. Martin Weissleder, Lars Thomsen und Dr. Matthias Wipf zeigten in ihren Vorträgen den Wandel der HRM-Aufgaben aus ethischer, kultureller, taktischer und strategischer Sicht. Kritische Diskussionsrunden kamen bei den Besuchenden zudem gut an. Der 14. Ostschweizer Personaltag ist am 7. Juni 2018.
Gerne verweisen wir noch auf das 1. St.Galler New Work Forum der FHS St.Gallen, welches am 10. Januar 2018 in den Olma Messen St.Gallen stattfindet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hrpanel-fhs.ch.

HRM als Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit

Der Ostschweizer Personaltag zeigte am Donnerstag auf, wie das HR zum Spielmacher werden kann – indem unter anderem, so der Zukunftsforscher Lars Thomsen, künstliche Intelligenz Arbeiten übernimmt und HR-Mitarbeitende dadurch ihre Produktivität steigern.
Viele HR-Verantwortliche informierten sich am 13. Ostschweizer Personaltag über neue Trends im HRM. Die Tagung eröffnete die Präsidentin der Freien Erfa-Gruppe Personal Ostschweiz. Ins vielfältige Thema führten der Vertreter der Fachhochschule St. Gallen und Mitglied des Programm-Beirates. Manuela Broz, Gründerin Human Ethik Label, zeigte als erste Referentin auf, wie wichtig eine optimale Unternehmenskultur sei. Sie erst fördere das Erreichen der wirtschaftlichen Ziele. Zum Marktleader, so Broz, könne man auch durch Menschlichkeit werden.

Flexibilität, Persönlichkeit und Sozialkompetenz
Den Reigen der Personalprofis eröffnete Marcel Oertig, Partner und Gründer der Avenir Consulting AG, Zürich. Er legte mit dem Begriff «Flexible Workforce» den Fokus auf die Flexibilisierung des Personaleinsatzes und der Beschäftigungsverhältnisse. Derweil Hans C. Werner, oberster Personalchef bei der Swisscom, die Meinung vertrat, nur wer sein Business verstehe, werde auch als vertrauenswürdiger Partner akzeptiert. Er plädierte für vertiefte Aus- und Weiterbildung und befürworte alles, was die Persönlichkeit und Sozialkompetenz der Mitarbeitenden schule und reifen lasse.
 
Künstliche Intelligenz übernimmt Routine
Nach der Pause konnte der oberste «Personaler» der Eidg. Zollverwaltung, Martin Weissleder, begrüsst werden. Am Beispiel des Projektes Bien vue zeigte er auf, wie innovative HR-Prozesse besser interne Akzeptanz erhalten und erfolgreich umgesetzt werden.
Den spannenden Abschluss machte der Zukunftsforscher Lars Thomsen. Für den Themenkomplex Arbeit seien es derzeit acht Megatrends, welche Veränderungen, Umbrüche und Paradigmenwechsel der nächsten zehn Jahre treiben: die Digitalisierung, der Kampf um Talente, die neuen Werte und Beziehungen, das Teilen von Wissen, mehr Teams und Task-Forces, das Ende der 40-Stundenwoche und der Präsenzzeit, ein deutlicherer Unterschied zwischen Management und Führung sowie die Neudefinition der Arbeit.
Für Thomson sind wir am Ende der letzten Phase des Industriezeitalters angekommen. Nun gelte es, auf politischer, gesellschaftlicher und auf der Ebene der neuen Ökonomie das Thema Arbeit von Grund auf neu zu definieren.


Schon jetzt für die Agenda: Der 14. Ostschweizer Personaltag ist am 7. Juni 2018.
Dr. Hans C. Werner Chief Personnel Officer der Swisscom auf kulturonline.ch
Dr. Hans C. Werner. HRM bei Swisscom als «Spielmacher»

Musikalisch-pompöse Gala-Night im KKL Luzern von der Lucerne Concert Band mit Les Sauterelles

Gala_Night KKL Luzern Lucerne Concert Band & Les Sauterelles auf Kulturonline.ch Grosser Auftritt der Lucerne Concert Band und Les Sauterelles im KKL Luzern.

(c) Fotos: ROPO/MuA Kulturonline.ch


Legendäre Klänge aus den 60er und 70er Jahren vor einem begeisterten Publikum.
Les Sauterelles Gala-Night KKL Luzern auf Kulturonline.ch In Bestform: Les Sauterelles-Mitglieder beim Hit «Hongkong»
«Eigentlich schade, dass dieses geniale Konzert nur einmal im KKL Konzertsaal in Luzern aufgeführt werden konnte, denn es war schlicht ein grossartiges Musik-Erlebnis», sagte eine Besucherin beim Standing Ovation. In zahlreichen Probestunden führte Dirigent Gian Walker seine versierten Musikerinnen und Musiker ans Limit. Tatsächlich begeisterten die Lucerne Concert Band und die Stargast-Band, Les Sauterelles, mit Hits aus den 60er und 70er Jahren. Über 1500 Gäste erfreuten sich – und sangen mit! – bei den Songs von den (Swiss) Beatles, Beach Boys, Jackson Five, Deep Purple und anderen. Nach dem Soloauftritt der Sauterelles kam es zum Höhepunkt mit einem gemeinsamen musikalischen Auftritt mit der Lucerne Concert Band. Die Begeisterung war enorm. Sogar Moderator Beni Thurnherr bekam Hühnerhaut bei seinem historischen und musikalischen Rückblick.

Die Kulturonline.ch-Empfehlung zum Übernachten
An bester Lage, gleich hinter dem KKL, befindet sich das moderne und schöne Hotel Radisson Blu Luzern. Mehr zu der freundlichen «Unterkunft» in der Rubrik «Gastro» von Kulturonline.ch:

Links
Homepage der Concert Band

Les Sauterelles
KKL Luzern


Archiv/Vorschau: Gala-Night am 13. Mai 2017 im KKL: 60s- & 70s-Hits in Luzern - Ein Feuerwerk mit Lucerne Concert Band und Les Sauterelles

Gala-Night im KKL in Luzern mit Les Sauterelles 13. Mai 2017

Toni Vescoli, Bandleader von Les Sauterelles, bei der Musikprobe mit
der Lucerne Concert Band. (Foto: Pressestelle)

Faszinierende Nostalgie mit ganz heissen Rhythmen!

Die Lucerne Concert Band unter der Leitung von Gian Walker entführt das Publikum an ihrer Gala-Night gemeinsam mit den Les Sauterelles in die Welt der 60er- und 70er-Jahre. Die Moderation besorgt die TV-Sportlegende Beni Thurnheer. 
Am 13. Mai 2017, wird im Konzertsaal des KKL Luzern ein musikalisches Feuerwerk mit Hits der Beatles, der Beach Boys oder der Jackson Five gezündet. Die Proben für das abwechslungsreiche und äusserst unterhaltsame Konzerterlebnis laufen auf Hochtouren.
Unter der Leitung von Gian Walker erlebt das Publikum am 13. Mai 2017 ein rund 50-köpfiges Orchester, welches Rock- und Pop-Klassiker aus früheren Zeiten zum Besten geben wird, sowie eine spielfreudige Beat-Band, welche ihr 55-jähriges Bühnenjubiläum feiert. Die bekanntesten Hits der Sauterelles wurden explizit für diesen Konzertabend neu arrangiert und werden gemeinsam mit der Lucerne Concert Band zu einem einzigartigen Hörerlebnis.
 
Eindrückliches Bühnenjubiläum der Sauterelles
Die Sauterelles wurden 1962 von Toni Vescoli gegründet und feiern demnach 2017 das 55-jährige Bühnenjubiläum – man kann es kaum glauben! Sie sind die Urgesteine der Schweizer Rock-Geschichte und gelten als die hierzulande erfolgreichste Band der 60er-Jahre. Mit der Single „Heavenly Club“ waren sie 1968 als erste Schweizer Band in den „Media Control-Charts“ der offiziellen Hitparade vertreten. Sie blieben dort sensationelle 13 Wochen in den Top10, davon 6 auf Platz 1. Auftritte an den „Beatles Days“ in Bellinzona, an diversen Open-Airs, auf der „Rock- & Bluescruise“ auf dem Mittelmeer und als eigentliche „Swiss-Beatles“ an der Beatle-Week in Liverpool gehören zu den Highlights der Band.
 
Auch junge Fans sind begeistert …
… vom vielseitigen Programm der Band, das von den Beatles über die Rolling Stones, die Hollies, Bob Dylan bis zu den eigenen Hits reicht. Les Sauterelles mit Toni Vescoli, Düde Dürst, Freddy Mangili und Peter Glanzmann reissen noch heute Jung und Alt von den Stühlen und sind im Laufe der Jahre immer besser geworden. Alle vier haben einiges dazu gelernt! Authentische Nostalgie in Reinkultur - gespielt mit dem Druck und Power von heute -  Spielfreude pur!
Durch den Abend führt Beni Thurnheer mit viel Witz und Charme. Man darf gespannt sein, welche Anekdoten er aus den 60er/70er-Jahren zum Besten geben wird.
Nicht nur die Probenarbeit läuft auf Hochtouren, sondern auch der Vorverkauf der Tickets. Am besten diese noch heute sichern und einen unvergesslichen Konzertabend geniessen. Ticketpreise je nach Kategorie: Fr. 90 / 75 / 60 / 50 / 40
 
Zum Vorverkauf
Kartenvorverkauf KKL Luzern, Telefon 041 226 77 77 oder online auf www.kkl-luzern.ch.
 
Weitere Informationen:
www.concertband.ch
www.facebook.com/lucerneconcertband


«Pippo Pollina’s Lieder streicheln die Seele und schenken Hoffnung»

Pippo Pollina auf ll Sole che Verrà-Europa-Tour auf Kulturonline.ch Voll im Element: Pippo Pollina mit der seiner Band in der Tonhalle in St. Gallen. (c) Fotos: ROPO/MuA.
«Il Sole Che Verrà»-Europa Tour 2017: Pippo Pollina sang aus seinem neuen Album «Il Sole Che Verrà» und erzählte aus seinem spannenden und einfühlsamen Leben.
 

Sänger, Songwriter und Musiker Pippo Pollina kam mit dem Palermo Acoustic Quintet in die Tonhalle St. Gallen und eroberte auch im Rahmen der «Il Sole Che Verrà»-Europa Tour 2017 die Herzen der Fans. Der Wahlschweizer hat sich seine Erfolge mit eindrücklichen Melodien und kritischen Texten über die letzten 30 Jahre hart erarbeitet. Impressionen und ein Bilderbogen.
Zwischen den selbst komponierten Liedern sprach er über die aktuelle gesellschaftliche Weltlage, über die Folgen der Digitalisierung und Globalisierung, über die Schmerzen der Kriege, über das geplagte Italien, das Mittelmeer, welches sich in trauriger Art und Weise zunehmend zu einem Friedhof von vielen Flüchtlingen wird. Es brauche eigentlich mehr politisch-sozial-engagierte Künstler, die den Menschen einen Halt, eine Orientierung für das Gute im Leben geben sollten.
 
Einstehen für Menschlichkeit und die Verseuchung von «Schweizerhalle»
«Wo waren Sie am 30. Oktober 1974 … - um 4 Uhr morgens?», fragte Pippo Pollina spitzbübisch das St. Galler Publikum. Er löste die Frage mit einem Lachen im Gesicht gleich selber auf: Kurz vorher hatte ihn sein Vater geweckt, um gemeinsam am TV den legendären Boxkampf aus Kinshasa zwischen Muhammad Ali und George Foreman (Anm. der Redaktion: Berühmt unter dem Slogan «Rumble in the Jungle», engl. für «Schlägerei im Dschungel»), anzuschauen. Symbolisch und mit Filmausschnitten würdigte Pippo Pollina sein «elegant tänzelndes Sportidol» Cassius Clay alias Muhammad Ali, der schon in frühen Jahren für mehr Menschlichkeit und gegen den Krieg eintrat und dabei schmerzhafte, persönliche Opfer (Anm. der Redaktion: WM-Titelverluste und 5 Jahre Gefängnis wegen Wehrdienstverweigerung sowie 10.000 US-Dollar Strafe) machen musste.
Pippo Pollina in der Tonhalle St. Gallen auf Kulturonline.ch Persönliche und feinfühlige Geschichten aus dem Leben von Pippo Pollina.

In Basel erlebte Pippo Pollina als junger Musiker die Tragödie von «Schweizerhalle» und deren Verseuchung von Luft und Rhein hautnah mit: «Als die Sirenen erklangen und die Strassen und Gassen plötzlich menschenleer waren, rettete ich mich in ein Lokal. Dort schrieb ich die Eindrücke, Emotionen und Gedanken auf und komponierte dazu eine Melodie, dieses neue Lied trug ich dann vor rund 30 Menschen spontan vor. Seither begleitet mich dieses Lied immer wieder».
Im Verlaufe des Abends nahm Pippo Pollina zudem Bezug auf seinen Freund Konstantin Wecker (perfekte Nachahmung!) und die Tournée mit Schmidbauer und Kälberer mit dem Album «Süden».
 
Magenvergiftung in Kuba und eine fast verlorene Freundschaft
Auch nahm der Sänger, der seit vielen Jahren in Zürich lebt, die Konzertbesuchenden mit auf seine Reise nach Kuba, wo er bei fünf Gastfamilien Land und Leute näher kennenlernen durfte. Heute könne er lachen, aber damals wurde ihm ein Glace, welches er ass, zum Verhängnis: «Jeder Italiener liebt doch Eiscreme … Aber ich wäre fast in einem kubanischen Spital an den Folgen der Magenvergiftung gestorben», erzählte er und man mochte mit ihm sofort mitfühlen.
«(…) Wir sind jetzt hier. Gib mir den Kompass und die Sanduhr, denn die Zeit brennt; und zupft die Zither der Buben, die wir einst waren und die der Träume, die unerfüllt blieben. Als wir mit Freude und Willen Arm in Arm durch die Stadt gingen. Und uns alles gehörte, weil uns nichts gehörte», mit dem Stück «Cento chimere» (Hundert Chimären, Anm. der Redaktion: Die Chimäre ist ein Mischwesen der griechischen Mythologie. Davon ausgehend wurde der Begriff Chimäre später auf alle Mischwesen ausgedehnt) erinnerte Pippo Pollina an die für ihn damals wichtige Beziehung mit seinem ältesten Freund Francesco aus der Jugendzeit.
 
Das Gefühl von Verlassen-Sein
Pippo Pollina mit dem Palermo Acoustic Quintet auf Kulturonline.ch Die faszinierenden Musiker von Pippo Pollina (3. v. r.) bedanken sich beim St. Galler Publikum. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Dieser Freund verliess dann plötzlich die Stadt und liess Pippo traurig und ohne Adresse zurück. Vor wenigen Monaten (Internet sei wohl Dank!) trafen sie sich wieder und setzten die Beziehung fort. Diese Beziehung ging ihm nie aus dem Kopf.
Ihm widmete Pippo Pollina das Lied «Cento chimere»: «(…) Und vielleicht kommt er wieder, der Instinkt, uns zu fragen, wie die Geschichte weitergeht. Dann geht er wieder, grüsst. Hier und dort ein Luftsprung eine Reise. Ein altes Spiel, König, ein Freund. Ein ständiges Trallala von schönen Tönen und schiefen – von Hexen, Zauberern und Feen – gewinnen oder verlieren. Das Leben ist hundert Chimären, Hunger, Masken und ein Tanzlokal. Und tausend Tage für uns», so endet das Lied.
 
Neue Fans gewonnen
Das eindrückliche und mitreissende Konzert in der Tonhalle von St. Gallen endete mit Standing Ovation. Im Foyer gab es bei der Autogrammstunde Gelegenheit für ein schönes und persönliches Tête-à-Tête.
Pippo Pollina erfüllt die Autogramm-Wünsche seiner Fans auf Kulturonline.ch
Jeder Wunsch wird erfüllt. Pippo Pollina nahm sich in der Konzertpause und am Schluss der Veranstaltung Zeit für sein Publikum.

«In den vergangenen 30 Jahren als Künstler habe ich immer den direkten Kontakt zum Publikum gesucht. Seit ich begonnen habe, Konzerte zu geben, habe ich fest an mein Publikum geglaubt und an die besondere Beziehung, die sich zu ihm aufbauen lässt», hält Pippo Pollina gegenüber Kulturonline.ch fest, dann setzte er seine Unterschrift schwungvoll auf die hingehaltene CD und schon posierte er für ein nächstes Erinnerungsbild. Ein Konzertabend, so mag man ihn empfinden, speziell für die alten Fans … - und natürlich für die neu gewonnenen Anhängerinnen und Anhänger. Es gibt ein freudiges Wiedersehen und ein schmeichelhaftes Wiederhören.
 
Links …
www.pippopollina.com
http://www.pippopollina.com/de/biografie/
http://www.pippopollina.com/de/news-2/
http://www.pippopollina.com/albums/
 
Zur Vorschau …
http://kulturonline.ch/index.php/events
 
Homepage vom Veranstalter
http://www.dominoevent.ch/
 
Zum dreiteiligen Kulturonline-Wettbewerb «Pippo Pollina»
Gewinnen Sie exklusiv mit Kulturonline das neue Album «Il Sole che Verrà» von Pippo Pollina mit Autogramm! Zu den Wettbewerbsfragen: 1. Woher stammt Pippo Pollina? 2. Wie nennt sich seine Band auf der Europa-Tour?3. Und wie hiess der Jugendfreund von Pippo Pollina? Antworten bis 26. März 2017 an …
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die GewinnerIn wird persönlich benachrichtigt. Pro Absender gilt nur eine Person.


Rhein-Premiere für Musiklegende Toni Vescoli und Buchautor Roland P. Poschung

Lebende Musiklegende Toni Vescoli und Buchautor Roland P. Poschung am Hafen von Basel Kulturonline.ch Musik und Literatur auf dem Rhein: Musiklegende Toni Vescoli und Buchautor Roland P. Poschung feierten auf dem MS Antonio Bellucci von Basel nach Strassburg ihre Premieren-Auftritte. © Foto: mua.ch.

280 Gäste von Thurgau Travel auf dem Luxus-Schiff Antonio Bellucci.
 
Vom 21. bis 25. November 2016 erlebten rund 280 Passagiere auf dem Luxus-Schiff Antonio Bellucci auf der Rhein-Reise von Basel nach Breisach und Strassburg zwei Premieren. Zum ersten Mal in seiner 55-jährigen Karriere als lebende Rock- und Pop-Legende spielte der Zürcher Toni Vescoli, Bandleader von Les Sauterelles, sein beliebtes Solo-Programm auf dieser Route mit grossem Erfolg. Auch der bekannte St. Galler Buchautor Roland P. Poschung las aus seinem neuen Bestseller «1-Franken-Geschichten» (Knapp Verlag) vor. Das Vorwort schrieb der ehemalige Finanzminister, Bundespräsident und Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Organisiert wurden diese Events vom Thurgauer Familienunternehmen Thurgau Travel in Weinfelden, welches noch bis Mitte Dezember 2016 solche Schnupperreisen anbietet. Daneben haben sie diverse Künstler engagiert, die für beste Unterhaltung an Bord sorgen. (hh)

Schon an Bord des MS Antonio Bellucci in Basel. Schiff ahoi! Rock- und Pop-Star Toni Vescoli mit Buchautor Roland P. Poschung Kulturonline.ch


Fast 3 Stunden und in Topform: Standing Ovation für die «No einisch»-Tournée mit dem 83jährigen Emil Steinberger im Thurgau

Emil Steinberger im Programm «No einisch» im Thurgauerhof in Weinfelden auf Kulturonline.ch Bekannte Nummern, aber immer wieder hervorragend dargeboten. Emil Steinberger im Clinch mit dem Wirrwarr in der Garderobe! (c) Foto: ROPO/MuA.

Ausverkaufte Aufführungen: Die unverkennbaren «Emil»-Lachnummern sind beliebt wie eh und je!
Emil Steinberger ist eine lebende Legende! Über Generationen hat «Emil» mit seinen Sketches sein Publikum zu Lachtränen gerührt. Seine Episoden, die man unter anderem vertieft im Perlen-Buch «Lachtzig», erschienen im Knapp Verlag, Olten, nachlesen kann, sind aus dem Leben gegriffen und hervorragend beobachtet und gefühlvoll umgesetzt. Aktuell ist er mit dem Programm «No einisch» auf Tour, mit dabei auch seine Ehefrau Niccel als diskret agierende Requisiteuse. Gerne hätte man auch ihr einen Sonderapplaus gespendet. In Weinfelden, einmal mehr in einem ausverkauften Saal, erlebten die Zuschauenden einen «Emil» in Hochform und mit teilweise neuen Nummern. Seine Fitness ist erstaunlich, fast 3 Stunden lang, mit einer Pause von rund 15 Minuten, zog er eine Nummer nach der anderen ab … –und dies in seinem 83. Lebensjahr! Hut ab! Die Besucherinnen und Besucher würdigten ihn für die jahrzehntelange, wunderbare Unterhaltung und die soliden Darbietungen im Thurgauerhof mit Standing Ovation.
Informationen und Video-Ausschnitte aus dem Emil-Programm.

Zum Veranstalter Dominoevent.


«The American Bikes Night» mit Rockstar Toni Vescoli und Akkordeonist Markus Maggi im Konzertprogramm «Zytlos»

Schweizer Rockstar Toni Vescoli mit Akkordeonist Markus Maggi auf Kulturonline.ch Voller musikalischer Einsatz von Akkordeonist Markus Maggi und Schweizer Rockstar Toni Vescoli bei der «American Bikes Night» in Bütschwil am 4. November 2016. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Motorradfans von James Müller, American Bikes AG, Bütschwil, lieben «Noten-Gigs»
 
Mit grosser Freude realisieren immer mehr Motorradfreunde, dass die American Bikes AG in Bütschwil nicht nur speziell schöne Indian Motorcycle, Royal Enfield- und Victory-Marken im grossen Sortiment und Verkauf hat, auch sonst wird die Zusammengehörigkeit gerne kulturell-kulinarisch zelebriert. Bereits zum zweiten Mal gastierte die Swiss-Pop-Rock-Legende Toni Vescoli in der «American Bikes Night». Nach seiner letztjährigen musikalisch-literarischen Darbietung «MacheWasiWill», dies in Anlehnung an seine gleichnamige Biografie von 2014, war diesmal sein langjähriger und geschätzter Freund und Akkordeonist Markus Maggi als Duo-Partner im Konzert schwungvoll und witzig integriert.
 
Nicht nur die eigenen Songs wie unter anderem «N1», «Scho Root», «De Köbel» (dies ursprünglich ein Lied von einem Onkel!) fanden beachtlichen Anklang, das Publikum würdige zudem die berühmten Welthits vom neuen Literatur-Nobelpreisträger 2016 Bob Dylan und Donovan sowie die Bestseller von Vescolis US-Freund Augie Meyers, Ex Sir Douglas Quintett («Hey Baby Que Paso»). Es war ein stimmungsvoller Konzertabend, der spätestens in einem Jahr nach Fortsetzung verlangt, so signalisierte dies der starke Applaus gegenüber James Müller, Inhaber der American Bikes AG, der mit seinem Team einen unterhaltsamen und genussvollen Abend ermöglichte.
www.american-bikes.ch
http://www.vescoli.ch/
https://www.sauterelles.ch/
http://www.thurgautravel.ch
 
Wichtige Reisen von Toni Vescoli, Buchautor Roland P. Poschung und Les Sauterelles
Roland P. Poschung & Toni Vescoli auf Kulturonline.ch
Buchautor Roland P. Poschung (l) geht nun im November 2016 mit Swiss-Pop-Rockstar Toni Vescoli auf das Luxusschiff MS Antonio Bellucci. Zuvor erschien das Interview bei TVO (Bild anklicken!) - (c) Foto: Helena Hohermuth/mua.ch.
Übrigens: Vom 21. bis 25. November 2016 geht Rockstar Toni Vescoli mit Buchautor Roland P. Poschung («1-Franken-Geschichten», www.mua.ch) in zwei Gruppen auf eine schöne Rhein-Flussfahrt von Basel nach Strassburg mit dem Luxusschiff MS Antonio Bellucci. Anmeldung bei Thurgau Travel, Weinfelden. «Es hat nur noch wenige Plätze, dann ist diese Schnupperreise ausgebucht», so Pia Kaufmann, stellvertretende Geschäftsführerin von Thurgau Travel.
Für Toni Vescoli und seine Band «Les Sauterelles» geht es im Rahmen des 55-jährigen Band-Jubiläums vom 25. bis 29. August 2017 zum fünften Mal zur Beatleweek nach Liverpool. Fans können mit der Band im Extra-Charter-Flugzeug ab Zürich mit reisen (Arrangements ab Fr. 1300.--, weitere Infos unter www.sauterelles.ch).
Link zur Reise mit Vescoli & Poschung auf dem MS Antonio Bellucci.


Jackie Leuenberger steht für die Berner Mundart-Gruppe «Jill»

Jackie Leuenberger Jill auf Kulturonline.ch Traumhafte Musik aus Bern.
Gitarrist Steve Werle und Backgroundsänger Christoph «Stöff» Jakob unterstützen Jackie Leuenberger in perfekter Form (im Bild). Für Auftritte als Quartett spielt Andreas Schelker mit. (zVg)

Kulturonline fördert Nachwuchs-Musikgruppen.

 
Das Schweizer Internetmagazin Kulturonline.ch hat die versierte Berner Singer/Songwriterin Jackie Leuenberger aus Bätterkinden bei einer Trauerveranstaltung, wo sie sang, kennengelernt. Diese enorme stimmliche Herausforderung hat sie meisterhaft durchgetragen. Neben dem Musik-Engagement mit der Gruppe «Jill» arbeitet sie zu 70 % im Facility Management-Bereich, am Empfang bei einer kantonalen Verwaltungseinheit. Der Rest ihrer Freizeit gehört der Musik, sie schreibt eigene, eindringliche Songs. Vier Solo-Alben sind in den letzten 10 Jahren von der Emmentalerin erschienen. Eine vielversprechende Künstlerin!
Als kaufmännisch Angestellte und Künstlerin kennt Jackie Leuenbergerden harten Kampf um finanzielle Sicherheit und Freude an der Musik: «Rund 30 bis 40 % von meiner beruflichen Tätigkeit ist Musik, so betrachtet bin ich ganz zufrieden mit der Aufteilung. Dies ist für mich in dieser Art und Weise entspannter, als nur auf die Musik zu setzen. Ich stehe mit meinen Füssen gerne in einem „normalen“ Job.»
 
Grosse Bühne und Wohnzimmerkonzert
Event-Auftritte von «Jill» nehmen immer mehr zu. Grosse Bühnen sind reizvoll und motivieren. Jüngst hat sie im Thurgau ein Wohnzimmerkonzert gegeben. «Das Wohnzimmerkonzert fand in Arbon statt und war ganz toll. 30 Leute, Freunde und Bekannte des Organisators kamen ans Konzert. Die Gastgeber haben für angenehme Stimmung gesorgt und einen grosszügigen Apéro organisiert. Die Leute waren sehr offen und interessiert, ein Stubenkonzert zu erleben. Die Begeisterung war dann gross und der Organisator möchte das unbedingt wiederholen», freut sich Jackie Leuenberger.
Auf der Homepage http://www.jillsound.ch findet sich dieser Textteil und zeigt die musikalische sowie personelle Entwicklung auf: Akustisch – solide – stimmungsvoll – humorvoll – tiefgründig – charmant – das sind «Jill»: Ein akustisches Ensemble und ausdrucksstarke Stimmen, die der Zuhörer nicht so schnell vergessen wird.
 
Berner Mundart mit Herz und Leidenschaft …
… bringen «Jill» auf die Bühne. Sie treffen mit ihren inhaltsstarken Songs die Herzen ihrer Zuhörer. Sie sind authentisch, ehrlich und publikumsnah und verzaubern mit ihren Stimmfarben.
Hervorgegangen ist «Jill» aus der Band von Jackie Leuenberger. Vier Solo-Alben hat die Emmentaler Singer/Songwriterin in den vergangenen 10 Jahren veröffentlicht. Als 18jährige gewann sie den Talentwettbewerb in der Burgdorfer Markthalle und absolvierte eine musikalische Ausbildung in Kanada. Mit Songs wie «Gib mir e Minute» und «Jede neue Tag», die im Radio liefen, liess sie die Leute aufhorchen.
2010 trat Jackie erstmals im Trio mit ihrem Gitarristen Steve Werle und Backgroundsänger Christoph «Stöff» Jakob im Rahmen einer Benefizveranstaltung auf. Das Echo der 150 Leute im Zuschauerraum war gross. Die Freude an akustischen, rohen Konzerten war geweckt. Seither tourte das Trio mit Erfolg durch verschiedene Clubs und Kleinbühnen von Bern bis hin in die Ostschweiz. Bei Auftritten als Quartett kommt Andreas Schelker hinzu.
 
Album «Meilewyt» seit März 2016 auf dem Markt
2015 gibt sich das Ensemble den Namen «Jill» und arbeitet an neuen Songs. Um den musikalischen Boden zu stärken, holen sich «Jill» den Multiinstrumentalisten Andreas Schelker an Bord.
«Meilewyt», so heisst das Album, welches «Jill» im März 2016 auf den Markt brachten, ist ein faszinierendes Folk-Pop-Album in Berner Mundart mit musikalisch gereiften Songs, cleveren Arrangements und durchdachten Texten – ehrlich und authentisch! Produziert und arrangiert wurde das Album von Dave Demuth. Für die musikalische Umsetzung konnten die musikalischen Grössen wie Florian Sitzmann von den Söhnen Mannheims und Dave Mette, der unter anderem als Drummer von Philipp Poisel (DE) unterwegs ist, verpflichtet werden.
Ein weiteres Top-Album aus der Berner Musikszene von Jackie Leuenberger ist «unger myni huut» mit zwölf Songs. Persönliche Texte, zauberhafte Klänge und eine wunderbare Stimme prägen das Werk von ihr. Ihre Kreativität ist bewundernswert und es ist ihr zu gönnen in einem weiteren Kreis von Musikliebhaberinnen und –liebhabern bekannt zu werden.
www.jillsound.ch
www.jackie.cd
 
Musik von «Jill» zum Reinhören.


«StadtLese» mit Buchautor Roland P. Poschung bei Blitz und Donner

Buchautor Roland P. Poschung an der internationalen StädteLese-Aktion Roland P. Poschung:
«Die Idee mit "StadtLese" in St. Gallen war sehr wertvoll und die Durchführung mit dem Literaturnetz Ostschweiz trotz Regenwetter ein Erlebnis.». (c) Fotos: Helena Hohermuth.


Feucht-fröhliche internationale «StadtLese»-Aktion in 22 Städten
Internationale «StadtLese»-Aktion St. Gallen auf Kulturonline.ch
Buchautor Roland P. Poschung aus Bronschhofen wird von Tamara Hostettler, Projektleiterin Literaturnetz Ostschweiz, auf dem Gallusplatz in St. Gallen vorgestellt.

Buchautor Roland P. Poschung, Medien- und Ausbildungsspezialist aus Bronschhofen, feierte am Samstag, 18. Juni 2016, seine Premiere bei der internationalen «StadtLese»-Aktion in St. Gallen, welche in 22 Städten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz durchgeführt wurde. Als Mitglied im Literaturnetz Ostschweiz wurde er neben drei weiteren Schriftstellern für diesen speziellen Auftritt auf dem Gallusplatz in St. Gallen berufen.
 
Ehrenvolle Berufung
«Dass ich mit meinem neusten Buch „1-Franken-Geschichten“ an diesem berühmten Anlass teilnehmen durfte, war für mich eine grosse Ehre. Leider spielte das Wetter bei der OpenAir-Lesung im St. Galler Kloster-Viertel nicht optimal mit, aber die Freunde der Literatur sind wasserfest», erklärte Poschung mit einem Augenzwinkern.
Das faszinierende Buch «1-Franken-Geschichten», welches im März 2016 als 40. Perlen-Buch im Knapp Verlag, Olten, veröffentlicht wurde, beinhaltet 30 wahre und eindrückliche Episoden aus dem vielseitigen Leben von Poschung. Das Vorwort stammt vom ehemaligen Finanzminister und alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz.
 
Auf der Erfolgswelle
Mit dem Buch «1-Franken-Geschichten» reitet Poschung gerade auf einer Erfolgswelle: «Die guten Verkäufe haben mich überrascht. Auch die Buchungen für Gourmet-Lesungen in Hotels, Restaurants und bei Firmen-Events, speziell im Herbst, laufen erfreulich. Aussergewöhnlich ist zudem die Lesung bei der einwöchigen Luxus-Schiffsreise von Basel nach Strassburg von Thurgau Travel auf dem MS Antonio Bellucci, bei der mich die Schweizer Pop-Musik-Legende Toni Vescoli begleitet.»
Bereits früher sind von Roland P. Poschung «Damals im Militär», mit speziellen Erinnerungen an die Zeit im grünen Gewand von 1939 bis 2000 (Vorwort Bundespräsident 2000, Adolf Ogi), «Zug um Zug», welches auch als Theaterstück aufgeführt wurde, «Die Faszination der Gegensätze» (Begleitwort von Volksschauspieler Walter Roderer) sowie «Zwischen dir und mir» erschienen. Als dipl. Sozialarbeiter OSSA, zert. Ausbilder SVEB ist er zudem Mitglied im Care Team des Kantons St. Gallen (PEH). (hh)
 

Links
http://www.stadtlesen.com/lesestaedte/st-gallen/
http://www.stadtlesen.com/lesestaedte/
http://www.gdsl.ch/literaturnetz-ostschweiz/
www.mua.ch

«Die Schlager-Nacht des Jahres 2016» machte Tour-Halt im Hallenstadion Zürich

Berg Andrea Schlagernacht 2016 auf Kulturonline.ch Andrea Berg freut sich schon auf das Wiedersehen im Hallenstadion mit der neuen Drachen-Show. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Altbekannte und neue Schlagermelodien in 5 ½ Stunden! – Das Publikum war begeistert!
Howard Carpendale Schlagernacht auf Kulturonline.ch «Das ist meine Zeit» - Das neue Tour-Album von Howard Carpendale (im Bild mit einem Sänger). Die Einspielung in Zürich klappte aber nicht. Aber wie heisst es doch: «Vorfreude auf seine neue Tournée ist die grösste Freude!»

Der letzte Sonntag im Mai 2016 war im gut besuchten Hallenstadion Zürich ein echter «Schlagertag»! Andrea Berg, Howard Carpendale, Michelle, Jürgen Drews, Ella Endlich, Vanessa Mai und die Gruppen Die Paldauer, das Nockalm Quintett und die Jungen Zillertaler sowie Nachwuchssänger Vincent Gross sorgten für beste Laune. Speziell waren die Auftritte von Andrea Berg, die schon Werbung für ihre neue, grosse Drachen-Show machte. «Das ist meine Zeit»: Howard Carpendale, der jüngst seinen 70. Geburtstag feiern durfte («Jetzt ist alles egal, was mein Alter betrifft!») und prompt war er sehr ehrlich, dafür im Liedertext vage. Zudem versagte sein Techniker («Willst du auf die Bühne kommen?»), der Carpendales neuster Titel nicht bereit hatte. Das Publikum verzieh und bewies für die 5 ½-stündige Show beschwingtes Tanzgefühl und echtes Sitzleder. Beste Tonqualität boten die Gruppen, während bei Andrea Berg und Michelle die Basslinien überbetont waren. Trotz allem, die Schlagermelodien lockten oft zum Mitsingen und beim Glücksgefühl folgten die Fans den Anleitungen von Michelle: «Vergesst für diesen Augenblick die schlechten Welt-News!».
Ella Endlich in der Schlagernacht in Zürich auf Kulturonline.ch
«Küss mich, halt mich, lieb mich!» Schwungvoll: Ella Endlich mit ihrem Märchen-Hit! (c) Fotos: ROPO/MuA.
http://www.abc-production.ch/events
 
Aus der Vorschau: Schlager ist angesagt. Schlager zieht die Massen an. Schlager macht Spass, setzt wieder Trends und dominiert die Album-Charts. Ob Andreas Gabalier mit seinem Volks-Rock’n’Roll oder Helene Fischer, die auch mit ihrer spektakulären TV-Show Millionen vor die Bildschirme lockt! Ganz zu schweigen von Andrea Berg. Die Schlagerkönigin ist im deutschsprachigen Raum die erfolgreichste Interpretin aller Zeiten. Die Hallen sind voll, das Publikum strömt zu den Konzerten. Würden die Leute ein zweites Mal Tickets kaufen, wenn ihnen die Shows nicht gefallen hätte? Wohl kaum. „Ganz im Gegenteil“, erklärt Walter Egle, Veranstaltungs-profi der Show Factory und Marktführer in Österreich.
http://www.showfactory.at/
 
„Junges Publikum entdeckt diese Musik für sich, die Altersgrenzen werden aufgehoben. Wir haben die Wiener Stadthalle mit Schlagermusik in der letzten Zeit etliche Male ausverkauft!“, so Egle, der auch der Gründer-vater der „Schlagernacht des Jahres“ ist. Die Stars der Schlagernacht des Jahres in Zürich:
 
ANDREA BERG
Über zwei Jahre feilte Andrea Berg mit ihrem Team an der grossen „Atlantis“-Tour. Über 300‘000 Fans feierten seit 2014 in Deutschland, Frankreich, Dänemark, Belgien, Österreich und der Schweiz ihre fulminante Bühnenshow. Im Sommer folgte das Highlight: Das grosse Heimspiel in Aspach!
Hier empfing die siebenfache Echo-Gewinnerin über 30‘000 begeisterte Fans und gab Songs ihres mit Doppel-Platin prämierten Nr.-1-Album „Atlantis“ sowie ihre grössten Hits zum Bes-ten. Die perfekt inszenierte Bühnenshow und die beeindruckende musikalische Darbietung der Ausnahmekünstlerin sorgten beim Publikum für Begeisterungsstürme. Die Nähe zu ihren Fans machte beide Konzerte in Aspach zu etwas ganz Besonderem.
 
HOWARD CARPENDALE
Der gebürtige Südafrikaner war und ist ein Publikumsliebling. Howard Carpendale blickt auf eine unvergleichliche Karriere mit unzähligen Hits wie „Deine Spuren im Sand“ oder „Tür an Tür mit Alice“ zurück. Mit seinem seinen letzten beiden Alben beschritt er auch ganz neue Wege. Das Ergebnis zeigt die ganze Bandbreite des vielseitigen Entertainers. Live wird es garantiert für alle Konzertbesucher ein unvergessliches Erlebnis werden – ganz nach dem Motto: „Das hätte ich nicht gedacht“.
 
MICHELLE
Sie zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen. 1993 veröffentlichte Mi-chelle ihre erste Single und absolvierte zahlreiche TV-Auftritte. Karriere-Höhepunkt war der Auftritt beim „Eurovision Song Contest“ 2001. Mit schöner Regelmässigkeit kletterten ihre Alben in die Top 10 der deutschen Charts. Allerdings hat Michelle mit Depressionen und Privatinsolvenz auch die Schattenseiten des Erfolgs kennengelernt. Doch sie kam jedesmal zurück – besser denn je.
 
JÜRGEN DREWS
Seine Majestät, der langjährige König von Mallorca, Jürgen Drews. Der ewig junge Mann, dem nie die Kraft auszugehen scheint. Jürgen Drews brachte noch jede Party sowie jede Tanzfläche zum Brodeln. Von den Les Humphries Singers hüpfte er ins ‚Bett im Kornfeld‘ und reihte Hit an Hit. Der deutsche Schlager ohne Jürgen Drews ist wie „Malle“ ohne Ballermann. Was wäre ein Sommer ohne den passenden Soundtrack des Königs? Abfeiern mit Jürgen Drews ist Kult!
 
DIE PALDAUER
Diese Formation aus Österreich hat Spuren in der Landschaft des deutschen Schlagers hin-terlassen. Die Paldauer zeichnen sich durch ein Repertoire aus, bei dem es schwer fällt, ein-zelne Titel als Höhepunkt zu bezeichnen. Man denke nur an “Tanz mit mir Corina”, “Düssel-dorfer Girl” oder “Na Endlich Du“. Besonders bei den einmaligen Live-Shows der Jungs aus Österreich kommt ihr Charisma voll zur Geltung.
 
NOCKALM QUINTETT
Seit über 30 Jahren stehen die sieben Musiker auf der Bühne. Längst schon haben sich die ‚Nockis‘ die Herzen des Publikums erspielt. Mit ihnen erleben Fans des romantischen Schla-gers ein unvergessliches Konzerterlebnis. Für eine perfekte Show sind die Jungs stets bereit. Auch ihre zahlreichen Tophits sprechen eine klare Sprache. Das Nockalm Quintett ist seit Jahrzehnten ein Fixstern in der Schlagerszene.
 
http://www.schlagerfreunde.at/


Sie haben quasi Weltkarriere gemacht: LIGHT FOOD.

Light Food auf Kulturonline.ch Light Food - unscheinbar genial und gut: In dieser Verpackung liegt ein super Sound!


Jetzt ist das erste Album «Party Approved» erschienen!
 

Sie haben quasi «Weltkarriere» gemacht und doch einfach Swissness: LIGHT FOOD. Vor allem in Grenchen und Umgebung. Seit zwanzig Jahren sind sie rund um die Uhrenstadt auf allen möglichen Bühnen unterwegs – immerhin gut 25 Mal pro Jahr. Deshalb erstaunt es doch einigermassen, dass erst jetzt die erste eigene CD dieser Band erscheint, die sich aus gestandenen und erfahrenen Live-Musikern zusammensetzt. Dafür gibt es allerdings einen nachvollziehbaren, guten Grund. Fazit von Kulturonline.ch: Eine erfrischend-lässige Musik Marke «Made in Switzerland»!
 
http://www.lightfood.ch/
 
Sei’s drum. Mit dem langen «Anlauf» sind LIGHT FOOD auf jeden Fall schon mal bestens eingespielt – das zahlt sich aus. Denn: Mit dem Debütalbum «Party Approved» lösen sie jedes mit diesem Titel verbundene Versprechen musikalisch überzeugend ein.
 
Zehn eigene Songs …
… und ein Cover fahren auf wirklich hohem Niveau direkt in die Gehörgänge ein und berühren mit dem bandtypischen mehrstimmigen Gesang auf dem Weg dahin jedes Herz in der näheren Umgebung. «Party Approved» gefällt als wunderbar klare, transparente sowie abwechslungsreich arrangierte Produktion mit rockigem «feelgood»-Partysound, dem man sich als Musikliebhaber – wenn überhaupt – nur ganz schwer entziehen kann. Merke: Wenn leichte Kost vorzüglich zubereitet und gekonnt serviert wird, kriegen auch noch so verwöhnte Gourmets nie genug davon.
 
Reich und berühmt werden
«Wir wollen jetzt reich und berühmt werden», erklärt Kurt «Moos» Gilomen den doch aussergewöhnlich späten Entscheid für die eigene CD mit einem breiten, schelmischen Grinsen im Gesicht. «Nein, ernsthaft: Tatsächlich haben wir mit LIGHT FOOD vor fünf Jahren so etwas wie einen Neustart hingelegt und bei unseren Konzerten neben den Cover-Songs mehr und mehr auch eigene Kompositionen präsentiert. Das hat ...», er kann sich den nächsten Joke einfach nicht verkneifen, «... jeweils nicht zu Publikumsschwund im Saal geführt. Uns aber zusätzlich motiviert, die eigene Produktion zu wagen.» Womit immerhin und eindeutig der nachvollziehbare Grund für den Zeitpunkt des eigenen Albums geliefert ist.
 
Markenzeichen und Qualitätsmerkmal
Ein Markenzeichen und Qualitätsmerkmal von LIGHT FOOD ist der mehrstimmige Gesang. «Ja, das können wir», betont «Moos» Gilomen und setzt zum nächsten Witzchen an: «Wir sind eigentlich die älteste Boygroup der Schweiz. Weil wir uns aber keine Band leisten können, spielen wir halt die Instrumente selber.» Um sofort darauf hinzuweisen: «Wir nehmen die Musik ernst. Uns selber aber nicht.» Stimmt. LIGHT FOOD müssen sich bezüglich musikalischer Qualität nämlich gerade überhaupt nicht verstecken. Da sind auf allen Positionen unüberhörbar erfahrene und gute Musiker am Werk.
 
Musikalischen Grundgerüstes
Der vielbeschäftigte Bassist Ralph Schaffer zum Beispiel. Er ist als Songwriter und Texter primärer Inputgeber für die Eigenkompositionen von LIGHT FOOD. Bei «Party Approved» also häufig als Lieferant des musikalischen Grundgerüstes, welches dann von der gesamten Band in Teamarbeit zur Vollendung gebracht wurde. Dem einzelnen Song wurde dann soviel zusätzlich mitgegeben, wie ihm gut tut. «Manchmal will man ja auch zu viel», blickt «Moos» Gilomen auf die unzähligen Stunden im Studio zurück. «Wir haben natürlich einiges versucht. Häufig aber später wieder weggelassen und ziemlich strikt darauf geachtet, dass der Song nicht «überproduziert» daherkommt.»
Der unterschiedliche Background der Bandmitglieder hat den Produktionsprozess natürlich ebenfalls beeinflusst. Deshalb erstaunt es nicht, dass beim «rockigen Partysound» auch Anklänge oder Zitate aus dem Reggae oder Country zu hören sind. Und Songs mit stimmigen Bläsersätzen oder einem wunderschönen Posaunen-Solo ausgarniert sind. «Stimmt, wir haben uns tatsächlich da und dort noch den Einsatz von Musikerfreunden geleistet.»
 
«Wir sind ja alles keine Studiomusiker»
Vielfarbigkeit in den Arrangements kann ja nie schaden. Vor allem dann, wenn das Resultat trotzdem als Einheit gefällt, wie bei «Party Approved». «Wir sind ja alles keine Studiomusiker, unsere Welt ist die Bühne» wirft «Moos» Gilomen noch ein. Wer sich allerdings die CD einlegt, den Lautstärkeregler schön aufdreht und den Erstling von LIGHT FOOD reinzieht, bekommt davon rein gar nichts mit. Sehr wohl aber Appetit darauf, diese Band auch bei künftigen Live-Konzerten mal zu erleben.
Der Musikmarkt ist nicht gerade ein boomendes Geschäft. Insofern stellt eine CD-Produktion heutzutage tatsächlich ein Wagnis dar. Hier allerdings maximal für die Band und garantiert nicht für die Zuhörer. Wie «Party Approved» eindrücklich beweist. Kein Wunder zwar, immerhin haben sie sich auch dafür gut Zeit gelassen und während insgesamt rund 18 Monaten daran gearbeitet. Der Aufwand hat sich gelohnt. Das mehrgängige LIGHT FOOD - Menü wird auch sehr verwöhnte Ohren rundum erfreuen.
 
Mehr zu Light Food / CD «Party Approved»
Ralph Schaffer (Vocals, Bass, Backing Vocals), Kurt „Moos“ Gilomen (Guitars, Blues Harp & Harmonica, Backing Vocals), Mattias Haldimann (Guitars, Backing Vocals), Fabio Zanco (Drums, Percussion, Low & Tin Whistle, Backing Vocals)
Additional ingredients:Adela Ghezzi (Backing Vocals), Adrian Wagner (Trumpet, Horn Arrangement), Daniel Althaus (Accordion), Dieter F. Meier (Mandolin), Martin „Sägi“ Sägesser (Banjo), Max Bridevaux (Saxophone), Michael Stalder (Backing Vocals), Ruwen Kronenberg (Violin), Vincent Lachat (Trombone)


Xaver-Award 2016: Event-Manager Freddy Burger geehrt!

Freddy Burger Foto Willi Kracher auf Kulturonline.ch Freddy Burger ist aus der Event-Szene der Schweiz nicht wegzudenken! (Foto: zVg/Willi Kracher).

Eine verdiente Auszeichnung für sein unvergleichbares Engagement im Schweizer Entertainment- und Showbusiness
 
Im Rahmen der Xaver Award-Verleihung 2016 wurde Event-Manager Freddy Burger für sein grosses Engagement im Schweizer Entertainment- und Showbusiness mit dem «Xaver of the Year 2016» ausgezeichnet. Jedes Jahr prämiert der Expo-Event.Live Communication Verband Schweiz mit dem XAVER-Award die besten Projekte aus der Schweizer Live Communication Branche.

www.fbmgroup.ch
www.musical.ch
 
Neben der Prämierung der wichtigsten Projekte ist ein zentraler Bestandteil des XAVER-Awards die Verleihung des Xaver of the Year - der Preis für die herausragendsten Persönlichkeiten aus der Branche.
 
Eine Schweizer Erfolgsstory
Schon vor seinem 20. Lebensjahr hat sich Freddy Burger als Manager der Swiss-Beatles, Les Sauterelles, und als Veranstalter von Popkonzerten und Tanzveranstaltungen einen Namen gemacht. Wenige Jahre später brachte es der Jungunternehmer als Mitinhaber der Konzertagentur Good News, diversen Tanzlokalen und mit der neu gegründeten Künstleragentur Rent-a-Show zu nationaler Bekanntheit. Mit der Übernahme des Managements zahlreicher Künstler wie Udo Jürgens und Pepe Lienhard folgte dann der Einstieg ins internationale Showbusiness.
 
30 Firmen und 250 Mitarbeitende
Heute umfasst seine Unternehmensgruppe Freddy Burger Management (FBM Gruppe) 30 Firmen und 250 Mitarbeiter und führt jährlich bis zu 300 Veranstaltungen in den Bereichen Tanz, Musik, Oper, Theater und Comedy durch.
Erst im Jahr 2015 konnte FBM die Schweizer Uraufführung von Disneys «The Lion King» auf die Bühne bringen. Weiter gehören der FBM Gruppe diverse Restaurants und Clubs wie beispielsweise das Restaurant Sonnenberg oder die Adagio-Nightlife-Lokale und sie ist Betreiberin sowohl des Musical Theater Basel wie auch des Theater 11 in Zürich.
Durch die Geschäftsbereiche Entertainment-, Artist-, Gastro- und Event- Management besitzt die FBM-Gruppe ein ausserordentliches Synergiepotential und bietet als Dienstleister eine breite Angebotspalette.

Kulturonline.ch gratuliert herzlich zu dieser ehrenvollen Auszeichnung!


«Die Drei von der Tankstelle» - Wiler Tonhalle-Besucher sahen alles in Grautönen

Die Drei von der Tankstelle Filmtheater Essen in der Tonhalle Wil auf Kulturonline.ch Voll durchgezogen ... «Die Drei von der Tankstelle» nur in grauen Farbtönen. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Eine tolle Idee mit grossem Aufwand perfekt umgesetzt
 
Wohl noch nie in der neueren Zeit sahen die Besuchenden der Tonhalle in Wil eine solche von Grautönen geprägte Aufführung. Eine tolle Idee! Eigentlich fühlte man sich schon als sich der Vorhang hob in einem veralteten Kinosaal. Musikalische Hits, unsterbliche, klassische Melodien von Werner Richard Heymann, brachten das gut gelaunte Publikum in nostalgische Gefühle. Das Happy End war so zusagen die Schlagsahne auf dem ganzen Spektakel, welches sich schon früh in dem turbulenten Beziehungsgeflecht abzeichnete.
 
Die Darstellenden mit Regie (Saskia Leder), Bühnenbau (Judith Bayer) und Kostüm (Claudia Radowski) wurden in einem schwarz-weissen Filmtrailer ab Beamer namentlich eingespielt, ehe die musikalische Komödie begann.

Die Drei von der Tankstelle Filmtheater Essen auf Kulturonline.ch Und Vollservice bei der Tankstelle ... Lars Lienen als Kurt und Kirsten Annika Lange in Rolle als Lilien.
 
Engagierte und originelle Darstellungen
Joeri Burger als Willi, Lars Lienen in der Rolle als Kurt und Benjamin Elstner als Hans spielten engagiert und originell «die Drei von der Tankstelle». Attraktiv kam die verführerisch-verliebte Lilien, dargestellt von Kirsten Annika Lange, daher, während sich Nika von Altenstadt als Nachtclub-Besitzerin Edith als Vermittlerin zwischen Tochter und Vater, zeigte.
Dieser Vater, ein Konsul, gespielt von Dirk Volpert, der gleich weitere Rollen als Gerichtsvollzieher und Kunde imitierte, fiel durch seine starke Bühnenpräsenz und Mimik ebenso positiv auf wie das ganze übrige vielseitig talentierte Ensemble.
 
Nostalgischer Abend und viele Film-Erinnerungen
Ein herrlicher Abend in Nostalgie und mit vielen schönen Erinnerungen an den Universum-Film, eigentlich eine deutsche Filmoperette, von 1930 mit Willy Fritsch, Heinz Rühmann und Oskar Karlweis sowie in der weiblichen Hauptrolle Lilian Harvey. Dieser Schwarz-Weiss-Streifen kam am 15. September 1930 im Gloria-Palast in Berlin zur Uraufführung.
Im Jahr 1955 wurde das Stück erneut verfilmt, dann mit Walter Giller, Adrian Hoven und Walter Müller sowie mit Germain Damar als Lilien. Willy Fritsch kam auch in diesem Streifen zum Einsatz, doch wegen dem «fortgeschrittenen Alter» diesmal als Konsul Kossmann, Vater von Lilien und Geliebter von Nachtclub-Besitzerin Edith.

Zum Stück «Die Drei von der Tankstelle»
Als die drei Freunde Willi, Kurt und Hans von einer Reise zurückkehren, stellen sie fest, dass sie pleite sind. Ihre Möbel und aller Luxus wurden gepfändet. Nach dem vergeblichen Versuch den Onkel von Hans anzupumpen, landen sie mit einem leeren Autotank an einer bereits aufgegebenen Tankstelle. Die Freunde beschliessen ins «Tankgewerbe» einzusteigen. Sie nennen ihre neue Tankstelle «Zum Kuckuck». Bei dem für die Lebemänner ungewohnt anstrengenden Dienst wechseln sie sich ab und lernen so unabhängig voneinander die reiche und attraktive Lilien Kossmann kennen. Natürlich verlieben sich alle drei Männer in diese. Die Verwicklungen beginnen ...

Link zur Homepage von der Tonhalle Wil.


«Queen of Rock» oder ohne Pause durch die Karriere von Tina Turner

Queen of Rock Tonhalle Wil auf Kulturonline.ch Szenenbild. Queen of Rock mit Ike Turner (grünes Hemd), rechts die Tina Turner-Darstellerin. (c) Foto: ROPO/MuA

Besuchende in der Tonhalle Wil gaben Standing Ovation
 
Die Stimmung in der Wiler Tonhalle war schon vor Beginn der Aufführung festlich und gut gelaunt. Eigentlich war – so die Geschäftsführerin der Tonhalle an der Medienveranstaltung – der Superstar, der inzwischen seit vielen Jahren in der Nähe von Zürich lebt, zum Event nach Wil eingeladen, aber sie fehlte. Obwohl das Leben von Tina Turner nicht gradlinig verlief, machte sie durch ihr Selbstvertrauen und ihr Können eine unglaubliche Weltkarriere in der Rockmusik.


Schmerzvoll geprägt ging das Publikum mit dem brutalen Vorgehen von Ike Turner mit, alle litten mit Tina Turner. Doch der Weg zum Welterfolg erlebten die Besuchenden im Schnellzugtempo. Ohne Pause wurde das Stück durchgespielt und –gesungen, doch die Musiker überraschten. Im Anschluss gab es ein exklusives Konzert mit den grössten Hits von Tina Turner. Ein faszinierender Abend mit Standing Ovation für das herausragende Ensemble und mit herrlichen Songs-Erinnerungen an einen Weltstar!

Vorschau: Die Lebensgeschichte von Tina Turner mit allen grossen Hits (a.gon München).
Gemeinsam mit ihrem Mann Ike war Tina Turner ein Star des Rhythm & Blues und des Soul der Sechziger- und Siebzigerjahre. Doch er schlug und betrog sie. Sie ging, und sie fing von vorne an. Ganz unten, ganz alleine. Binnen weniger Jahre wurde aus Tina Turner ein echter Superstar, weit heller leuchtend als je zuvor, eine Legende der Pop- und Rockmusik. «Queen of Rock» erzählt die bewegende Lebensgeschichte und Karriere der grossen Tina Turner und präsentiert live ihre grossen Hits von River Deep Mountain High bis Simply The Best. Ein starkes, berührendes Musical.
Komplett live – mit 6-köpfiger Band und 8 Musicaldarstellerinnen und –darstellern u.a. mit Lana Gordon, Alvin Le Bass, Lemuel Pitts, Mario Mariano.
 
Infos unter Homepage der Tonhalle Wil.


Ladyva und Robert Bartha fetzten durch die Musik-Bar «Station 31»

Ladyva & Robert Bartha in Station 31 in Märstetten Kulturonline.ch Ladyva und Robert Bartha boten ein vielseitiges Musikprogramm in der «Station 31» in Märstetten. (c) Foto: ROPO/MuA.

Power-Musik und Premiere im thurgauischen Märstetten
 
Grossartige Stimmung herrschte am Freitagabend, 27. März 2015, in der bekannten Musik-Bar Station 31 in Märstetten als die Bernerin und Boogie-Woogie-Queen Ladyva und der ungarische Musiker und Schauspieler Robert Bartha auftraten. Bartha spielte in bekannten Rollen unter anderem am Nationaltheater Budapest und kann inzwischen auf viele Auftritte als versierter Gitarrist in der Schweiz zurückblicken.
 
Zwischen der Showbühne in die Jazzschule
Ladyva, die gegenwärtig in Bern die Jazzschule besucht und musikalisch sowie gesanglich enorme Fortschritte als vielseitige Profikünstlerin gemacht hat, stammt ursprünglich aus Biel, lebt zusammen mit ihrem Bruder Pascal Silva in den Wintermonaten in der Dominikanischen Republik, wo sie gemeinsam viele internationale Fernsehshows in Südamerika bestreiten.
In der «Station 31», die von Jan Knus und Quirina George geführt wird, hatte Ladyva einen ersten gemeinsamen Auftritt mit dem herausragenden Gitarristen Robert Bartha.
 
Von Boogie-Woogie, Rock bis Pop
Während die Bernerin mit Boogie-Woogie-Klängen und ihrem zauberhaften Gesang das Publikum mitriss, fiel Robert Bartha durch sein geschicktes, virtuoses Gitarrenspiel auf. Die Musikrichtungen variierten, von Rock bis Pop, und so sorgten die beiden Spitzenmusiker für eine abwechslungsreiche und gelungene Atmosphäre. Als Premiere spielten Ladyva und Robert Bartha erstmals spontan gemeinsam und gaben beliebte Welthits zum Besten, wofür sie denn auch viel Applaus bekamen.
 
Gefragte Künstler dank Heidi und Jgnaz Keller
Unter den zahlreich erschienenen Gästen befanden sich mehrere Tourveranstalter und Musiklokal-Besitzer, die mit Ladyva und Robert Bartha in Verhandlungen stehen, um weitere Auftritt zu fixieren.
Organisiert wurde der Event von Heidi und Jgnaz Keller aus Ermatingen, die in der Ostschweiz auch als Veranstalter von Schlager-Galas bekannt sind. Im September 2008 gelang es ihnen exklusiv Helene Fischer für die Schlager-Gala in Aadorf zu gewinnen, wo sie in einem intimen Rahmen grosse Erfolge feierte.
Homepage von Ladyva
Link zu Robert Bartha

Link zur Musik-Bar «Station 31» in Märstetten (Thurgau).

Standing Ovation für «The King's Speech» in der Tonhalle Wil

Die eindrückliche Rede des Königs und seine sprachlichen Hemmschwellen und Fortschritte

Eine sparsam eingerichtete Bühnenkulisse bot die passende Plattform für das anspruchsvolle und preisgekrönte Werk «The King's Speech» von David Seidler. Götz Otto als «Bertie», Herzog von York und als späterer König George VI., konnte sich als ehemaliger 007-Darsteller neben Pierce Brosnan in «Der Morgen stirbt nie («Tomorrow Never Dies») hervorragend in Szene setzen.

The King's Speech Kulturonline.ch
Götz Otto: Vom Ex-James-Bond-Darsteller im Widerpart als «Stamper» zur Rolle als König George VI. Hinten leicht verdeckt Daniela Kiefer als seine Ehefrau Elizabeth, Herzogin von York. (c) Fotos: ROPO/MuA
 
Seine körperliche Zerrissenheit, seine zaghafte und zunehmende Offenheit gegenüber seinem australischen Sprechlehrer Lionel Logue, gespielt vom engagierten Steffen Wink, faszinierte. Das ganze Ensemble erlaubte in diesem Stück einen packenden Rückblick auf eine mitreissende Geschichtsepoche und königliche Familienkonstellation.
 
Hervorragende Leistungen

Zauberhaft und echt Daniela Kiefer in der Rolle als Elizabeth, Herzogin von York, später wird sie ja die Mutter von der heute amtierenden Königin Elizabeth II. Auch Christian Claaszen als Cosomo Lang, Erzbischof von Canterbury, und Harald P. Wieczorek in einer Doppelrolle als König George V. sowie als Politiker Winston Churchill, der spätere, legendäre Premierminister, überzeugten in ihren Rollen.
Zur Geschichte: Als zweiter Sohn des Königs George V. erwartet Prinz Albert nicht, dass er jemals den Thron besteigen wird. Sein unkontrollierbares Stottern stand Bertie, wie er genannt wird, bisher bei öffentlichen Auftritten im Weg und kein Mediziner oder Therapeut konnte ihm helfen. Doch als Alberts Bruder völlig überraschend auf die Herrschaft über das Königreich verzichtet, muss Albert seinen Sprachfehler behandeln lassen. Nicht nur die Verfilmung dieses Stücks mit Colin Firth in der Hauptrolle feierte grosse Erfolge. Diese Theaterfassung wurde im Herbst 2013 mit dem 1. Preis der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (inthega) ausgezeichnet.

The King's Speech Kulturonline.ch Eine aussergewöhnliche Therapiestunde beim Sprechlehrer Logue. Von links: Steffen Wink, Götz Otto und Daniela Kiefer.


 

Mehr Verständnis für Stotternde
Das Publikum in der nicht ganz ausverkauften Tonhalle Wil wurde vorgängig in einem 20-minütigen Einführungsreferat über das Stottern von Prof. Jürg Rothenbühler, Rektor der Schweizer Hochschule für Logopädie in Rorschach und Vorstandsmitglied der VERSTA, eine Vereinigung für Stotternde und Angehörige, informiert. Dies steigerte nochmals die Aufmerksamkeit und wohl auch die Achtsamkeit in Zukunft wie man mit stotternden Mitmenschen umgehen sollte. Haben Sie gewusst, dass Stottern schon Aristoteles kannte? Oder, dass 80'000 Menschen in der Schweiz stottern? Auch betrifft es viermal mehr Männer wie Frauen; und vom Stottern sind 5 % der Schweizer Kinder betroffen.
 

Wiler Geschichtskunde in der Freizeit
Übrigens: Am Samstag unternahmen die Hauptdarsteller Götz Otto, Steffen Wink und Marcus Widmann in ihrer Freizeit einen Spaziergang durch die Wiler Altstadt, dabei besuchten die geschichtsinteressierten Künstler das Stadtmuseum Wil, von dem sie begeistert waren.
Im Publikum sah man zudem Schauspielende aus der regionalen Freilichtaufführung «Die Geierwally» und alt Stadtpräsident Bruno Gähwiler. Die begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer belohnten die herovorragende Schauspielkunst mit Standing Ovation.
Das Stück «Die Rede des Königs» beendete in der Tonhalle Wil die Theatersaison 2014. Am Samstag, 3. Januar 2015, um 20 Uhr, kommt es mit dem Neujahrs-Wunschkonzert zur Fortsetzung des Programms 2014/2015.


Schweizer Hochschule für Logopädie, Rorschach
http://www.shlr.ch/
 
Mehr über das Stottern, hier zwei Links …
http://www.versta.ch
http://www.bvss.de


www.tonhallewil.ch

www.Kempf Theatergastspiele

«Drei Männer im Schnee» mit neuer Besetzung in der Tonhalle Wil

Die berühmte Komödie von Erich Kästner begeistert auch nach Jahrzehnten

Drei Männer im Schnee ropo Kulturonline.ch
  Szenenbild von der Aufführung in der Tonhalle Wil. (c) Foto: ROPO/MuA

Obwohl die interessierten Theaterfreunde die Komödie «Drei Männer im Schnee» von Erich Kästner schon seit Jahrzehnten – nicht zuletzt von den Spielfilmen – kennen, so ist jede Aufführung mit viel Spass und Spielfreude verbunden. Selbst die längst bekannten Textpassagen, das ausgeprägte und wie vom Blitz getroffene Verliebtsein sowie der Finale-Hotel-Gag störten nicht, herzhaft waren dann auch die Lachsalven des Wiler Publikums in der Tonhalle Wil.
 
Ausserordentliche Situationen führen manchmal dazu, dass die Theater-Produktionsfirmen kurzfristig - nach den Ausschreibungen im Programmheft – Besetzungen neu ausrichten müssen, sei es wegen Krankheiten, Verträgen, wichtige unerwartete (familiäre) Ereignisse etc. So war es auch bei der aktuellen Aufführung und Spielsaison.
 
Gute Neubesetzung
Statt Michael Lesch, Ursina Früh und Klaus Gutmann (Quelle: Programmheft der Tonhalle) traten neu Dieter Ballmann als Eduard Tobler, seines Zeichens Geheimrat und Firmenbesitzer, Birgit Niethammer als Hilde, seine Tochter, Diener Johann mit Michael Kausch (er war als einziger immerhin auf der Homepage der Tonhalle erwähnt), Isolde Polzin als Frau Kunkel, die Haushälterin, und Simon Rösch, in der Besetzung als Dr. Fritz Hagedorn, in den wichtigsten Rollen auf.
Ihre Leistung war gut, trotz den öfters vorkommenden Versprechern. Das Wiler Publikum war dennoch zufrieden und applaudierte stark zum Finale mit «Happy End».

Zur Geschichte
Wenn ein Millionär sich in den Kopf setzt, als «armer Mann» verkleidet die Menschen kennenzulernen, wie sie wirklich sind, kann er einige Überraschungen erleben: Da wimmelt es plötzlich von falschen Identitäten und Namen, und die Missverständnisse überkugeln sich geradezu. Geheimrat Tobler hat an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma teilgenommen und als zweiten Preis einen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Bergen gewonnen. Er verkleidet sich als armer Schlucker, um die Reaktionen seiner Mitmenschen zu testen. Zur Begleitung nimmt er seinen Diener Johann mit, der während des Aufenthalts einen reichen Reeder zu spielen hat. Toblers Tochter klärt aber das Hotel über die falsche Identität ihres Vaters auf. Da sie aber nicht mehr dazu kommt, seinen richtigen Namen zu nennen, wird fälschlicherweise Dr. Fritz Hagedorn, der den ersten Preis beim Preisausschreiben gewonnen hat, für den Millionär gehalten und mit allen Ehren empfangen. Geheimrat Tobler hingegen muss mit einer ungeheizten Dachkammer vorlieb nehmen…


Tickets-Bestellungen bei allen Aufführung in der Saison 2014/15 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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«Tod auf dem Nil», ein Krimi-Klassiker mit schreckhaftem Publikum in der Tonhalle Wil

Agatha Christie und das Berliner Kriminaltheater beehrten die Ostschweiz

Tod auf dem Nil vom Kriminaltheater Berlin Kulturonline.ch Privatdetektiv Hercule Poirot (Matti Wien) im Gespräch auf dem Deck der «Karnak». (c) Fotos: ROPO/MuA.

Nach dem grossen Erfolg von «Die zwölf Geschworenen» im Oktober 2013 war das Berliner Kriminaltheater auch in dieser Saison in der Tonhalle Wil zu Gast. Agatha Christie's Beliebtheit ist ungebrochen, die spannenden Krimis haben sie unsterblich gemacht. Dies durfte man auch in der Tonhalle Wil spüren: Das Stück «Tod auf dem Nil» haben wohl schon alle Gäste mehrfach gesehen, dennoch fasziniert die verwobene Geschichte, denn jedes Mal ist man selber geneigt, den Mörder ausfindig zu machen.

Das Ensemble unter der Regie von Matti Wien ergänzte sich perfekt. Köstlich die Rolle vom Belgier Hercule Poirot, die der Regisseur gleich selber humorvoll, klug und elegant spielte. Effektvoll und nützlich, so zeigten sich die Bühnenkulissen, trotz geringem Aufwand in den Bildern bei diesen internationalen Standorten der Episoden.

Knallerei erschreckte immer mal wieder
Tod auf dem Nil Kriminaltheater Berlin Kulturonline.ch
Der erste Schuss fiel ... - Chaosphase!

Allgemein musste man feststellen, die Knallerei erschreckte fortlaufend, wenn die Opfer dahin fallen. Jedenfalls hätte nicht viel gefehlt und man hätte die Besucherinnen und Besucher von der Decke holen müssen, wäre da nicht die Schwerkraft, die alle wieder in die Sessel fallen liess.
Sogar dem Fotografen von Kulturonline.ch entfiel bei einer Schussabgabe fast die Kamera aus der ängstlich nassen Hand. Das aufgenommene Bild war herrlich verzittert, aber für die Publikation unbrauchbar. Wir wollen damit nicht auch noch die Lesenden von Kulturonline erschrecken oder verwirren … Starker Applaus zum Schluss!

Zur Geschichte
Hercule Poirot will endlich einmal ausspannen und unternimmt eine Urlaubsreise auf dem Nil. An Bord des Luxusdampfers «Karnak» ist auch die amerikanische Millionenerbin Linnet Ridgeway, die sich auf Hochzeitsreise mit ihrem frisch vermählten Ehegatten Simon Doyle befindet.
Doch die Flitterwochen werden durch das jähe Ableben der schönen Braut vorzeitig beendet. Da ein Meisterdetektiv immer im Einsatz ist, übernimmt Poirot natürlich den Fall, aber offenbar haben sehr viele Passagiere ein Motiv für einen Mord – aber keiner will es gewesen sein.
Kriminaltheater Berlin
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«Jetzt oder nie - Zeit ist Geld» in der Tonhalle Wil war tiefgründig

Auf den ersten Blick sehen sie ganz harmlos aus, die drei alten Damen ...

Jetzt oder nie - Zeit ist Geld Kulturonline.ch Drei Damen träumen ihren grossen Traum - eine Kreuzfahrt mit junger Schiffsbesatzung. Von links: Diana Körner, Uta Stammer und Dinah Hinz. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Eine Bank zu überfallen ist nicht so einfach – oder wenn ein Lebenstraum zum Lebensende stärker wird … - nur das Geld fehlt plötzlich! Da kommt man auf ganz eigenartige Ideen und Begegnungen. Drei Damen auf Abwegen lassen über das Leben – zwischen den Lachern – nachdenken.

Die Besucherinnen und Besucher in der Tonhalle Wil haben sich mit der Komödie «Jetzt oder nie – Zeit ist Geld» nach den Motiven des Drehbuchs von Lars Büchel und Ruth Thoma und in der Theaterfassung von Michael Bogdanov köstlich amüsiert. Die Schauspielerinnen Diana Körner, Dinah Hinz und Uta Stammer in den Hauptrollen spielten eindrücklich und tiefgründig. Auch das ganze Ensemble trug seinen Teil zum Erfolg bei. Ein starker, langer Applaus war ihnen allen sicher. Die Uraufführung erfolgte am 1. September 2013 in den Hamburger Kammerspielen.
Jetzt oder nie - Zeit ist Geld Kulturonline.ch Im Alter Mut zum Körper.

Rüstig und sehr pfiffig
Aber wehe, man kommt ihnen in die Quere oder klaut ihnen die eigens für eine Kreuzfahrt über Jahre angesparte Skatkasse, da kennt die lebenslang erfolgreich gebremste kriminelle Energie keine Grenzen. In den Hauptrollen: Diana Körner, Dinah Hinz, Uta Stammer, Burkhard Heim und Martin Pawlowsky u. a.

Mehr zum Inhalt: Für ihr Alter sind sie mehr als rüstig und sehr pfiffig: Die 83-jährige Carla, die Alkohol und Zigaretten ins Altersheim schmuggelt, die 78-jährige Lilli, die mit ihrer sie gängelnden Tochter in einem baufälligen Haus lebt und Meta, die unter ihrem bösen Sohn leidet. Bei Likörchen oder Schnaps vergessen sie den Alltag und träumen davon, mit dem Erlös ihrer Skatkasse – immer wieder aufgebessert durch mittelgrosse Ladendiebstähle – eine luxuriöse Kreuzfahrt zu unternehmen. Es einmal so richtig krachen und sich von gut gebauten Stewards verwöhnen zu lassen, bevor Gevatter Tod die Sense zückt!

Plötzlich geht etwas schief
Als die Ladies ihr Erspartes bei der Bank einzahlen wollen, verhindern Bankräuber ihr Vorhaben. Weg ist die Kohle! Wer denkt, die alten Damen würden jetzt weinend ihr Schicksal beklagen, irrt. Selbst ist die Frau. Warum nicht auch einen Banküberfall verüben und sich das zurückholen, was einem zusteht? Was dabei alles passiert und ob die drei Damen ihre ersehnte Reise wirklich antreten werden, sehen Sie am besten selbst.
Eine spezielle thematische Einführung gab Hanspeter Krüsi, Medienchef von der Kantonspolizei St. Gallen, er berichtete über Banküberfälle früher und heute.
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«Burnbury» von Oscar Wilde mit Esther Gemsch und Katharina von Bock in Wil SG

Bunbury Theater Kanton Zürich Tonhalle Wil Kulturonline.ch Lady Bracknell (Esther Gemsch, rechts) prüft in eigenwilliger Fuchspelzbekleidung die Heiratsfähigkeit der Verliebten (hinten Judith Cuenod und Manuel Bürgin). (c) Fotos: ROPO/MuA

Aus Spass wurde Ernst …
… Ernst ist heute doch noch heiratsfähig!
Das Theater des Kantons Zürich, welches zum ersten Mal in der Tonhalle Wil gastierte, brachte die Komödie von Oscar Wilde in rasanter Form und ohne Pause in rund 90 Minuten souverän über die Bühne. Amüsant und eigenwillig sowie in gekonnt lustiger Sprache – aus der Zeit von Oscar Wilde – wurden die Besuchenden in das «Kuddelmuddel» der heiratswilligen Verliebten eingeführt. Schnell war klar, der irreführende «Ernst» war an allem schuld.

An die Darstellerinnen und Darsteller wurden harte Anforderungen gestellt: Männer kassieren gegenseitig Schläge und Ohrfeigen, am Boden wird in der Auseinandersetzung hart aufgeschlagen, Torten werden von zwei liebenden Frauen sich gegenseitig ins Gesicht gerieben und Frauen tragen Männer herum, ehe sie sich erotisch angetrieben auf dem Sofa und auf dem Eisbärfell am Bode wälzen.

Theater Kanton Zürich Bunbury Oscar Wilde Tonhalle Wil Kulturonline.ch Oh, Ernst! Jaaahh ... ! Gerrit Frers und Vera Bommer im Feuer der Liebe.

Wegen Bühnenbild wurde Publikum umplatziert
Dem Wiler Publikum hat die Inszenierung von Rüdiger Burbach und mit einem verengten Bühnenbild von Beate Fassnacht (liebenswürdigerweise wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer vom Kaufmännischen Leiter der Tonhalle Wil, Joseph Zuber, in den Innenraum umplatziert, wie die Tonhallenleiterin Florence Leonetti, die auch die Einführung realisierte, zu Beginn der Aufführung betonte).
Lobenswert war zudem das kulturelle Engagement und Sponsoring von der Wiler Traditionsfirma Goldschmied Wipf. Ein unterhaltsamer und humorvoller Abend mit gut gelaunten Darstellenden erfreute das Publikum. Später gesellte sich das Ensemble noch im Tonhallen-Restaurant, wo man sich über die Komödie und die darstellende Kunst spontan austauschen konnte. Diese Gelegenheiten, um mit den Bühnenstars in Kontakt zu kommen, wird immer wieder sehr geschätzt.

Bunbury Oscar Wilde Theater Kanton Zürich Katharina von Bock Kulturonline.ch Schlüsselszene in «Bunbury» mit Katharina von Bock (2. v.l.). Im Hintergrund Reverend Kanonikus Chasuble, Doktor der Theologie, alias Andreas Storm, der insgesamt in drei Rollen auftrat!, und Judith Cuenod in der Rolle als Cecily Cardew. Rechts Esther Gemsch als Lady Bracknell. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Zum Stück «Bunbury», eine Komödie von Oscar Wilde
Oscar Wildes erfolgreichstes Theaterstück «Bunbury – The Importance of Being Earnest» ist eine amüsant-charmante wie auch rasante Komödie, die mit glänzendem Wortwitz und meisterhafter Sprache die Konventionen der «upper class» aufs Korn nimmt und buchstäblich «Ernst» in Spass verwandelt. Die beiden Busenfreunde Algernon und Jack teilen eine heimliche Leidenschaft: Das «Bunburisieren» – sie geben sich in verschiedenen Lebenslagen einfach für jemand anderes aus, um ein amüsanteres und ungezwungeneres Leben führen zu können. Eine Produktion vom Theater des Kantons Zürich mit Katharina von Bock, Esther Gemsch, Vera Bommer, Manuel Bürgin, Judith Cuénod, Gerrit Frers und Andreas Storm.
So hat Jack – um seinen Verpflichtungen auf dem Land zu entkommen einen leichtsinnigen Bruder Ernst erfunden, dessen Ausschweifungen in der Stadt er angeblich kontrollieren muss. Algernon wiederum entflieht dem Stadtleben – und der Überwachung durch seine dominante Tante, Lady Bracknell – , um angeblich seinen todkranken Freund Bunbury auf dem Land zu besuchen. Als Algernon plötzlich auf die Idee kommt, sich als Jacks Bruder Ernst auszugeben, sich zudem beide ernsthaft verlieben und ihnen zu allem Überfluss Lady Bracknell in die Quere kommt, scheint ihr wahres Glück davon abzuhängen, ob sie Ernst heissen. Oscar Wildes Komödienklassiker ist voll von geistreichem Leicht- und Unsinn. Obwohl in nur drei Wochen geschrieben, 1895 während eines Sommerurlaubs an der See, ist er doch von grösster Perfektion. Sein scharfzüngiger und doppelbödiger Humor machen das leichte und elegante erotische Verwirrspiel zu dem Geniestreich eines Dandys: eben «eine triviale Komödie für ernsthafte Leute.»
Das Ensemble hatte am 6. September 2012 die Premiere im Theater Kanton Zürich.
Links ...
Infos zu Oscar Wilde

www.tonhallewil.ch
http://theaterkantonzuerich.ch
http://www.wipf-goldschmied.ch/


Viele Aspekte der Wahrheit prägen unser Leben

Die Wahrheit Helmut Zierl Kulturonline.ch

Heimliches Liebesleben. Helmut Zierl und Susanne Berckhemer in «Die Wahrheit» von Florian Zeller. (c) Fotos: ROPO/MuA


Fragen an die TV-Stars Karin Boyd und Susanne Berckhemer sowie Helmut Zierl und Uwe Neumann zur Wahrheit und zum Stück «Die Wahrheit» - Eine Komödie von Florian Zeller

Die Wahrheit! Und was steckt alles dahinter? Für Kulturonline.ch haben sich die berühmten TV-Stars Karin Boyd und Susanne Berckhemer sowie Helmut Zierl und Uwe Neumann im Zusammenhang mit der Komödie «Die Wahrheit» von Florian Zeller, die in der Tonhalle Wil aufgeführt wurde, zu einer angeregten Fragerunde getroffen. Ganz persönliche Gedanken, Erfahrungen und Einsichten prägten die Auseinandersetzungen mit dem Begriff «Wahrheit».

Was bedeutet Ihnen der Begriff Wahrheit? Oder was verstehen Sie ganz persönlich darunter?
Susanne Berckhemer: «Es gibt Fakten, die sind richtig oder falsch. Wenn man etwas Falsches behauptet, dann sagt man nicht die Wahrheit. Daneben gibt es die subjektiv empfundene Wahrheit, die mit den eigenen moralischen Werten und der persönlichen Wahrnehmung untrennbar zusammenhängt. Ehrlichkeit ist mir wichtiger als Wahrheit.»

Sind Sie wahrhaftig? Und warum?
Susanne Berckhemer: «Ich versuche ehrlich zu sein. Zu lügen, um daraus einen eigenen Vorteil zu ziehen, finde ich verwerflich. In dem Sinne bin ich wahrhaftig. Trotzdem kann man nicht immer, das sagen, was man denkt und fühlt. Die Wahrheit hat auch immer einen Adressaten, den ich nicht absichtlich verletzen oder irritieren möchte. Manchmal ist es situativ auch zu umständlich, die Wahrheit zu sagen.»

Die Wahrheit Uwe Neumann Helmut Zierl Kulturonline.ch

Offene Aussprache zwischen zwei Männern: Paul alias Uwe Neumann und Michel, gespielt von Helmut Zierl (v.l.).

Warum ist Ihnen Wahrheit wichtig?
Uwe Neumann: «Mit der Wahrheit habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Weil sie manchmal zerstörerisch wirken kann. Wahrheit ist für mich wie ein scheuer Vogel, dessen Gesicht man nur manchmal sehen kann. Wenn man dauernd zur Wahrheit gezwungen wird, dann kommt am Ende nur so was wie eine Lüge raus.»

Was haben Sie aus dem Stück «Die Wahrheit» gelernt?
Uwe Neumann: «Erstmals lernte ich daraus wie eine wirklich gut gebaute Komödie funktioniert. Der Autor Florian Zeller bezieht keine «moralinsaure Stellung», er wertet eigentlich in dieser Komödie nicht, sondern er weist darauf hin, dass es manchmal versöhnlicher sein kann, wenn man lügt.»

Die Wahrheit Helmut Zierl Karin Boyd Florian Zeller Kulturonline.ch

Klärendes Gespräch zwischen Ehepaar Michel (Helmut Zierl) und Laurence (Karin Boyd).

Warum waren Sie letztmals nicht wahrhaftig?
Karin Boyd: «Wahrhaftig ist für mich, wenn ich authentisch bin. Lügen ist, wenn ich die Unwahrheit sage. So viel zur Klärung der Begriffe am Anfang. Ich versuche immer authentisch zu sein. Mir ginge es ganz schlecht, wenn ich in wichtigen Dingen lügen würde. Notlügen sind immer wieder möglich, weil man das Gegenüber nicht verletzen will.»

Welchen Stellenwert hat die Wahrheit für Sie in der Liebe, im Leben?
Karin Boyd: «Wenn ich richtig liebe, dann muss ich den Mut zur ganzen Wahrheit haben. Auch muss ich die Kraft haben die Wahrheit zu ertragen. Ich bin seit 36 Jahren in einer Beziehung mit dem gleichen Mann, seit 1991 sind  wir glücklich verheiratet. Und mein Mann macht es mir sehr leicht, bei der Wahrheit zu bleiben.»

Was freut Sie an der Komödie «Die Wahrheit»?
Helmut Zierl: «Ganz persönlich freue ich mich an der Vielschichtigkeit der Rolle. Die Figur Michel in diesem Stück ist ein Mann, der Chamäleon gleich immer wieder die Farbe wechselt. In diesem Moment ist er Täter, im nächsten Opfer. Er baut sich seine eigene Moral, und das sehr zur Freude des Publikums. Die Wendungen des Stückes sind faszinierend.»

Was nervt Sie am Stück «Die Wahrheit»?
Helmut Zierl: «Noch nie habe ich in einem Stück so viel lernen müssen wie in dieser Komödie «Die Wahrheit». Es sind ständig Wiederholungen, die aber trotzdem immer wieder unterschiedlich sind. Jeder klassische Text ist mir bisher leichter gefallen. Die textliche Belastung kostete mich Zeit und Nerven.»

Aus dem Programmheft ...
«Die Lüge ist nur dann ein Laster, wenn sie Böses tut. Sie ist nur dann eine Tugend, wenn sie Leiden vermeidet. Lügen Sie, meine Damen. Seien Sie tugendhaft. Ich werde Ihnen bei Gelegenheit Gleiches mit Gleichem vergelten.» (Zitat von Voltaire).



Starker Schluss-Applaus vom Wiler Tonhallen-Publikum für das bestens gestimmte Landgraf-Ensemble. (c) Fotos: ROPO/MuA
 

Kulturonline.ch: Vielen Dank für das angenehme Gespräch!

Informationen und Links

Helmut Zierl

Karin Boyd

Susanne Berckhemer

Uwe Neumann


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Mehr zur Komödie «Die Wahrheit»
Dass es bei einer Komödie mit die Titel «Die Wahrheit» eher um das Gegenteil geht, ist zu erwarten, besonders wenn es sich um einen französischen Schriftsteller und Dramatiker handelt … - und erst recht, wenn der Autor der neue Shootingstar ist, dessen Werke schon in ein paar Dutzend Sprachen übersetzt wurden und in vielen Ländern gespielt werden. Die Pariser Kritik und das Publikum haben den erst 1979 geborenen Florian Zeller schon bei seinen ersten drei Stücken in den Theaterolymp gehoben. Dass ihm auch mit «Die Wahrheit» wieder ein Theatercoup gelungen ist, beweist schon die hochkarätige Pariser Uraufführungsbesetzung. Als Darstellerinnen sind die berühmten Schauspielerinnen Karin Boyd und Susanne Berckhemer zu sehen. Die TV-Stars Helmut Zierl und Uwe Neumann prägen souverän die männlichen Parts.

Zum Inhalt:
Fassungslos sieht Michel, wie sein so kunstvoll errichtetes Beziehungskartenhaus, in dem er sich mit seinem verzwickten Liebesleben zwischen Frau und Geliebter – ausgerechnet mit seinem besten Freund verheiratet – so genussvoll eingerichtet hatte, zusammenstürzt. Durch viele sehr komische Zufälle erfährt er, dass die anderen Drei ebenbürtige Meister des Bluffs und der Täuschung sind. Doch was ist in den Beziehungen der zwei Paare überhaupt die Wahrheit? Immer, wenn man glaubt, sie zu kennen, stellt Autor Florian Zeller dramaturgisch durchtrieben alles wieder auf den Kopf, so dass man bis zum überraschenden Schluss in Atem gehalten wird. Wie es dem windigen Schwerenöter weiter ergeht, darf hier natürlich nicht verraten werden – aber es wäre höchst ungerecht, diesen interessanten Autor nur auf die überraschenden, unvorhergesehene Wendungen seiner Stücke zu reduzieren. Denn eine der höchsten Qualitäten ist seine Fähigkeit, zündende temporeiche Dialoge zu schreiben. Sein Stil wurde bei seinem Theaterdebüt 2004 mit «Der Andere» nicht umsonst immerhin mit dem von Françoise Sagan verglichen! Eine weitere Besonderheit zeigt sich darin, wie es ihm mit einer Leichtigkeit, deren höchste Unterhaltsamkeit Ihresgleichen sucht, gelingt, nicht eindimensionale Typen, sondern Menschen auf die Bühne zu stellen, einzigartige Charaktere zu entwickeln.
www.tonhallewil.ch, www.landgraf.de


«Man muss Vertrauen in das Leben haben»

Exklusive Kulturonline-Begegnung mit Comedian Stéphanie Berger und Sänger-Songwriter Patric Scott


www.kulturonline.ch
Szenenbild aus «Real Christmas» mit Sänger sowie Songwriter Patric Scott
(links) und Comedian Stéphanie Berger                            (c) Foto: ROPO/MuA . (c)

Kulturonline sprach mit Comedian, Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger und Sänger und Songwriter Patric Scott über die Zukunft, über die guten und schlechten Tage im Leben.

www.stephanie-berger.ch/
www.patricscott.com/

Stéphanie Berger, die gerade ihr letztes Bühnenprogramm «MissErfolg» mit grossem Anklang beim Publikum beendete, sieht die Projekte mit Patric Scott als attraktive Abwechslung: «Wir sind ein eingespieltes Team, jeder kann seine Talente passend einbringen. Im Jahr 2014 ist ein neues Comedian-Programm in Vorbereitung. Der Titel ist noch nicht fix, aber es geht um ein Comedian-Spektakel mit Gesang, Tanz und mit diversen Figuren und Charakteren.»

«Hochs und Tiefs gehören zum Leben»
Auch «Ex-Miss-Schweiz 1995» Stéphanie Berger hat in ihrer vielseitigen Karriere unterschiedliche Erfahrungen gesammelt: «Hochs und Tiefs gehören zum Leben. Existenzängste habe ich nicht. Man muss Vertrauen in das Leben haben, dann kommt es schon gut. Ich habe das Glück, dass ich mehrere Talente habe, die ich mit grosser Freude ausleben kann, die das Publikum begeistern.»
Stéphanie Berger ist seit Sommer 2012 wieder Single, neben der Künstlerkarriere widmet sie sich voll und ganz ihrem hübschen Sohn Giulien. Zeit für eine neue Liebe? «Gegenwärtig nicht, die Projekte beanspruchen mich zu stark. Die Liebe kommt, wenn die Situation und Begegnung stimmt. Partnerschaften über Internet kommen für mich nicht in Frage, auch darf er kein Bäuchlein haben. Beruflich sehe ich meinen Körper als Kapital, deshalb erwarte ich auch von einem neuen Partner ein gepflegtes Aussehen», erklärt Stéphanie Berger.

Grosse Erfolge im Ausland, speziell in China
Patric Scott hat es nicht gerne, wenn man ihn als Musical-Star abstempelt. Als Sänger sowie Songwriter erleben ihn seine Fans als einen vielseitigen Künstler, der mit seinen Liedern und Show-Projekten (unter anderem jeden Samstag um 18.15 Uhr auf Sat1 «Hausnummer 15» oder in Schaffhausen im «Varieté  Vorstadt») grosse Erfolge feiert.
Sehr erfolgreich sind seine Auftritte im Ausland, in Deutschland oder wie im Jahr 2012 während einer China-Tournée. «Wir planen bereits eine neue Tour in China; und für 2014 ist ein neues Album – endlich nach zwei Jahren – fällig. Der Titel des Albums ist noch nicht definiert. Weiter stehen Castings an und ich doziere zudem an der Universität Zürich in Pop-Geschichte. Ein weiteres Standbein sind meine Aktivitäten innerhalb eines Sänger sowie Songwriter-Teams», sagt Patric Scott. Die Showszene ist ein hartes Geschäft, neue Aufträge müssen hart erkämpft werden. Für Patric Scott ist die Familie ein Kraftort, wo er motiviert wird.


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... für beste Unterhaltung!
Vorverkauf und weitere Infos

Alle Ticketcorner-Stellen und www.dominoevent.ch.


TV-Hinweise etc.


Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
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http://www.srf.ch/


Zu den News-Meldungen vom SRF:
http://www.srf.ch/news

SRF: Film-Nachschau:
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Link zum Schweizer Radio SRF1.
Link zu «Musikwelle».

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SRF Radio-Musiktitel gesucht ?

Suchen Sie die Musiktitel, die gerade bei einem SRF-Sender zu hören waren? Hier geht es direkt zum entsprechenden Link ...
http://www.srf.ch/radio-srf-1/programm/musik
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Weitere TV-Hinweise von diversen Sendern ... 


Im Gedenken an Heidi Kabel - Ihre Tipps für ein glückliches Leben

http://www.youtube.com/watch?v=G-xS3v_3e-4&feature=related


Kult und Stil

Grüningers Fall Rotpunktverlag Kulturonline.ch Ergreifend.
«Grüningers Fall»
Rotpunkt-Verlag mit 5. Auflage: Neuausgabe zum Film «Akte Grüninger».

Die grosse historische Reportage über den St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger, der in den dreissiger Jahren seinem Gewissen und nicht den Gesetzen folgend zahlreichen Juden und Jüdinnen das Leben rettete. Menschlichkeit, die nicht erwünscht war!

Geschichten von Flucht und Hilfe. Stefan Keller hat ein eindrückliches Geschichtsbuch geschrieben - zum Glück, denn sonst - wer weiss - wäre der St. Galler Kommandant und sein ehrenvolles Tun vergessen gegangen. Neben weiteren Quellen öffnete sogar die Schweizerische Bundesanwaltschaft einige verschlossene Dossiers. Überhaupt war die Kooperation mit allen angefragten Archiven freundlich. «Grüningers Fall» wird im Buch vom Rotpunktverlag in sieben Kapiteln dargestellt.
«Es passiert nicht alle Tage, dass ein Buch Regierungen zum Sinneswandel zwingt. So eines ist "Grüningers Fall".» (Die Zeit)
www.rotpunktverlag.ch

Filmausschnitt / Trailer

 


 

Das neue Album «1&1»:
Adrian Stern ist zurück auf
der Bühne (Sony Music Switzerland)


Adrian Stern

Adrian Stern wird geschätzt für seine unverwechselbare Stimme. (Foto: zVg)

Die Bilanz nach Adrian Sterns letztem Album „Herz“ ist überwältigend: Über 50´000 verkaufte Alben, über 100´000 verkaufte Singles von „Amerika” und „Nr.1”, der Swiss Music Award für das Album des Jahres und eine ausverkaufte Schweizer Tournee. Stellt sich die eine grosse Frage: Was tun, nach einem solchen Erfolg?

www.adrianstern.ch
www.sonymusic.ch


Adrian Stern hat nicht lange überlegt, er hat
1&1 zusammengezählt und getan, was er immer tut. Er schrieb ein erstes Lied, schrieb ein zweites, ein drittes, und schon reiht sich wieder ein Ohrwurm an den nächsten, von der ersten Single Das wünsch i dir bis zu Sunneschi, jenem leichtfüssigen Reggae der dieses Jahr die Sonne in den Schweizer Winter bringen wird. 1&1 heisst das Album also. Mathematisch gesehen ergibt das zwei, Adrian Stern rechnet musikalisch und kommt auf vierzehn unterschiedlichste Ressultate. So viele Songs umfasst die neue CD nämlich: Vierzehn hochkarätige, schweizer-deutsche Popsong Marke Stern, federleicht, eingängig, griffig produziert und trotzdem mit Nachhall, so wie sie hierzulande rar sind. Herz ist noch immer Trumpf, aber Stern zeigt auf, dass nicht unbedingt jede Herzkarte sticht und manch-mal die eher unscheinbaren Handkarten ein Spiel entscheiden können. Musikalisch knüpft er an die schlanke Produktion und sparsame Instrumentierung des Herzalbums an, oft reduziert er sie noch, aufs Intimste, sozusagen. Das wirkt dann, als hätte sich Stern zum Zuhörer in die Stube gesetzt und singe nun für ihn allein. Mal schalkhaft und augenzwinkernd, im nächsten Moment leise und verletzlich, immer aber entwaffnend ehrlich.