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Jahrhundertelanger Schutz auf dem Plateau Waldi bei Toos im Thurgau


Das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau teilt mit ...
I.D. Die Höhensiedlung Waldi bei Toos ist eine Fundstelle von nationaler Bedeutung. Die ersten archäologischen Untersuchungen fanden vor genau 50 Jahren statt, weil ein Tonabbau geplant war. Die Fundobjekte zeigen, dass das Plateau seit der Frühbronzezeit bis ins Spätmittelalter immer wieder von Menschen aufgesucht wurde, weil es einen sicheren Siedlungsplatz bot.
Vor 50 Jahren war auf der Höhensiedlung Waldi, die zwischen den beiden Orten Toos und Mettlen liegt, ein Tonabbau geplant. «Das Plateau hätte zur Gewinnung von Ton für die Ziegelei Istighofen abgetragen werden sollen», erklärten Kantonsarchäologe Hansjörg Brem und Simone Benguerel, Leiterin Grabungen im Amt für Archäologie, an einem Medientermin. Doch statt abgebaut wurde gegraben: Die erste archäologische Untersuchung 1969 ergab, dass es sich bei diesem prähistorischen Siedlungsplatz vor allem um eine bronzezeitliche Anlage handelt. «Es ist eine Fundstelle von nationaler Bedeutung», sagte Brem.

 
Alte Mauern und importierte Luxusgüter
Die Höhensiedlung Waldi bei Toos trägt die älteste Befestigungsmauer im Kanton Thurgau. Der heute teils noch über drei Meter hohe Wall, der das Plateau abriegelte, wurde in der späten Frühbronzezeit (17./16. Jahrhundert v. Chr.) errichtet. Es handelt sich um eine Konstruktion aus Steinen, Erde und Holz, die nach aussen mit einer senkrecht stehenden Steinverblendung versehen war. Bereits in der Frühbronzezeit haben mehrere Erneuerungsarbeiten stattgefunden, da die Verblendung dem Erddruck nicht standhielt. Und bei der letzten Abklärung 2005 mit Georadar konnte am Rand des Plateaus eine Palisadenstellung nachgewiesen werden.
Das archäologische Fundmaterial, darunter sorgfältig gearbeitete Keramikgefässe, bezeugen die Besiedlung des Plateaus bis in die Spätbronzezeit (um 800 n.Chr.). Bernsteinperlen und exotische Pferdetrensen weisen auf Handelskontakte bis in den Osten Europas.
 
Fluchtburg in Krisenzeigen
«Wie das Fundmaterial zeigt, haben Anwohnerinnen und Anwohner aus der Umgebung die Anlage in spätrömischer Zeit (um 300 n. Chr.) wieder aufgesucht, um sich auf der Höhe besser vor feindlichen Einfällen zu schützen», sagte Brem. Vor allem Münzen bezeugen eine Nutzung in den unruhigen Zeiten in der Endphase der römischen Besetzung unserer Region: marodierende germanische Truppenverbände verunsichern die römischen Bewohner an der Reichsgrenze, Rückzugsorte in Höhenlagen – sogenannte Refugien – werden eingerichtet. Die Befestigung auf Toos-Waldi wird durch einen typisch römischen Spitzgraben erneuert.
 
Geo-Weg Schönholzerswilen
Die archäologisch interessante Anlage liegt heute am Geo-Weg. Der Rundwanderweg rund um Schönholzerswilen und Mettlen erschliesst Geologie, Geschichte und Natur. So kann in der imposanten Grube Altegg, wo Lehm für Ziegel und Backsteine gewonnen wird, ein Amphibienlaichgebiet nationaler Bedeutung bewundert werden. Der Weg führt weiter durch das Moos, ein Hochmoor und Naturschutzgebiet, das von seltenen Libellen, Teichrohrsängern und Bibern bewohnt wird.

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Zur Autorin Ingrid Noll
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Grossmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt.
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