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Spezielle und unvergessliche Ostertage in Andalusien

Carmona Andalusien Semana Santa Kulturonline.ch Die «Semana Santa» in Carmona.
(c) Fotos: ROPO/MuA


In Spanien wird die «Semana Santa» eindrücklich zelebriert
 

Während der «Semana Santa», der heiligen Woche vor und während Ostern, treffen sich in praktisch allen Städten und Dörfern von Andalusien tausende von Menschen in Bruderschaften, um mit ihren bis zu 3 Tonnen schweren Thronfiguren in zahlreichen Prozessionen an das Leben und Lebensende von Jesus und das Leiden der heiligen Mutter Maria zu gedenken und damit durch die Strassen und Gassen zu laufen. Dabei werden sie von Musikgruppen und Trommlern begleitet sowie von den Einheimischen wie auch von zahlreichen Touristen bestaunt. Die eindringliche Melodie klingt eintönig, und doch entsteht eine ehrfürchtige Stimmung. Faszinierende Augenblicke in der erlebenswerten «Semana Santa».
 
Ein exklusiver und ausführlicher Bildbericht über Andalusien und die «Semana Santa» unter der Rubrik «Tourismus» von Kulturonline.ch: http://www.kulturonline.ch/index.php/tourismus
 
«Zwar wirken im ersten Augenblick die Männer, und übrigens immer mehr auch Frauen, mit ihren langen Spitzhüten und Tüchern, die ihr Gesicht bedecken, unheimlich. Sie wirken dabei als Büsser wie Mitglieder des Ku-Klux-Klans.
 
Prozessionen gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück
Die Büsser tragen diese Masken und Hüte seit dem 14. Jahrhundert, damals hatte der Papst öffentliche Selbstzüchtigungen verboten. Weil es damals in Spanien jedoch dazugehörte, sich in der Karwoche Schmerzen zuzufügen, zogen die Büsser die Haube mit dem Gesichtsschutz über, um nicht erkannt zu werden», erzählt die Reiseleiterin Estela Gonzalez.
Selbstzüchtigungen sind heute in Prozessionen in den Städten kaum mehr zu sehen, einzig Figuren erinnern symbolisch an jene Zeiten. «Venga! Auf geht's!» rufen sich die Männer zu. In Baena spielen über 3500 Trommler an der Hermandad, dazwischen werden kleine, fast unscheinbare Szenen vor der Kreuzigung Jesus inszeniert.
 
Friedvolle Bruderschaften geben Kraft und Halt
Zwischen den Häusern haben sich inzwischen die Touristenscharen des Gassengewirrs bemächtigt. «Besuche bei den Bruderschaften sind durch gute Kontakte möglich, dabei erlebt man bei ihnen einen intensiven Zusammenhalt, wo man sich freudig vor dem Ereignis umarmt, sich verpflegt, gemeinsam betet und motiviert, um danach die schwere Last der Thronfiguren über weite Strecken zu tragen.
Schon in jungen Jahren nehmen Väter ihre Buben mit und führen sie so Jahr für Jahr in diese Prozessionen und Traditionen ein», sagt Encarnacion Giraldez, die Mitarbeiterin bei Caminos de Pasion, die uns begleitet und viele interessante Hintergrundinformationen vermittelt.

Puente Genil Semana Santa Kulturonline.ch 50 Mitglieder der Bruderschaften tragen die Thronfigur, die
bis zu 3 Tonnen wiegen kann. Blick von einem Balkon.
 
Sehr herzliche und unkomplizierte Gastfreundschaft
Für Spanien Tourismus bilden die regionalen Prozessionen einen wichtigen Teil im touristischen Leben und Programm. Die wirklich sehr herzliche und unkomplizierte Gastfreundschaft ermöglicht manchmal auch Besuche in den Häusern von Einheimischen, wo man vom Balkon aus dem symbolhaften und besinnlichen Treiben zu schauen darf.
Zwischen durch werden dabei feine salzige oder süsse Tapas sowie der typische Osterwein, Bodegas Jesus Nazareno, im Geschmack erinnert dieser Wein an Sherry gemischt mit Weisswein, serviert. Die «Semana Santa» ist ein Besuch in Andalusien wert, man muss dabei nicht stark religiös orientiert sein, für manche Leute erinnert diese Karwoche auch an ein Volks- und Freudenfest.
 
Schnelle Hilfe für Verirrte
Und wenn man sich in den hügeligen Ortschaften und Gassen verläuft, so sind bald hilfsbereite Einheimische zur Seite, die wieder den Anschluss an die Touristengruppe organisieren: Mit dem Privatauto zu gewünschten Orten fahren oder die Verirrten individuell bis zur Reiseleiterin durch die verwinkelten Gassen begleiten. Man zögert beim Fehlen von verloren geglaubten Gästen seitens der Tourismusorganisationen auch nicht die Polizei und den Zivilschutz aufzubieten, um die vermissten Personen schnell wieder zu finden. Wir staunen, sind dankbar und finden die Zuwendungen absolut liebenswürdig. Trinkgeld zu geben, wäre für diese wohlwollenden Einheimischen eine Beleidigung, sie haben es von Herzen gerne gemacht: «Die Begleitung der Vermissten zurück zu ihrer Reisegruppe war für uns wie ein Abendspaziergang durch unsere Ortschaft. Und wir haben dabei nette Leute kennen gelernt», sagt das einheimische Paar lachend.
Zurück in die Kirche von Lucena. Die Thronfiguren werden in den Kirchen geschmückt und sind beliebte Fotosujets, wenn aber die «Semana Santa»-Prozession zu Ende ist, ist das Fotografieren beispielsweise bei der heiligen Mutter Maria, bei deren Entkleidung, verboten. Die wichtige, religiöse und ethische Haltung und die Erinnerung an das prächtige Erscheinungsbild sind dadurch gewährleistet.
 
http://www.spain.info/
http://www.andalucia.org/de/
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Zur Autorin Ingrid Noll
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Grossmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt.
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