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Glacier Express feiert in St. Moritz und Zermatt das 90-jährige Jubiläum

90 Jahre Glacier Express St. Moritz Zermatt

Historischer Moment: 90 Jahre Glacier Express mit Festakt in St. Moritz.


Wie ein fehlgeleiteter Golfball neue Gäste brachte!

Glacier Express erinnert mit einer authentischen Feier zum 90. Jubiläum an die ereignisreiche Geschichte und blickt trotz ungewissen Zeiten vorsichtig optimistisch in die Zukunft.
«Too big to fail» – Seit dieser Woche weiss man, dass dieser Krisenspruch auch für den Glacier Express gilt und in der Vergangenheit schon öfters galt. Verwaltungsratspräsident Isidor Baumann meint damit, dass der bekannteste Schweizer Zug zu wichtig sei für den Schweizer Tourismus, und dass er auch diese Corona-Krise überstehen werde, nachdem er in seiner nun 90jährigen Geschichte schon turbulente Zeiten wie den zweiten Weltkrieg und anfangs 2000 die Finanz- und dann die Euroturbulenzen überlebt habe.

90-Jahr-Jubiläum in einem bescheidenen Rahmen
Dieses erste runde Jubiläum in der neuen Ära als eigenständige Firma wollte man im Frühling gebührend feiern, doch mit dem Lockdown musste der Glacier Express als einer der wenigen rein touristischen Züge stillstehen. Da seit Juni wenigstens ein erstes und seit Juli ein zweites der vier regulären Sommer-Kurspaare wieder verkehren, war auch der Moment gekommen das Jubiläum mindestens in bescheidenem Rahmen nachzuholen: Mit je einem kleinen Festakt in St. Moritz und Zermatt und einer Jubiläumsfahrt zwischen den beiden Ausgangspunkten in der ersten komplett renovierten Glacier-Komposition.
Bis letztes Jahr war der Glacier Express unter neuer Ägide sehr gut unterwegs – «so gut, dass sich die Eignerbahnen aufs aktive Elternsein zurückziehen konnten. In der aktuellen Situation braucht es wieder mehr Engagement von der MGBahn und von uns», wie RhB-Direktor Renato Fasciati anmerkt. Mit fast 258‘000 Passagieren wurde in der Tat annähernd die absolute Rekordmarke von 2008 erreicht. Das nun wieder anziehende Interesse stimmt Glacier Express-Direktorin Annemarie Meyer zwar vorsichtig optimistisch, doch zwischen zunehmenden Reservationen und den zum Zeitpunkt X effektiv realisierten Buchungen bestehe noch ein grosses Fragezeichen.

Urgesteine plaudern aus dem Nähkästchen
Glacier Express mit Alphornempfang in St. Moritz

Ex-Kurdirektor von St. Moritz, Hanspeter Danuser (mitte) beim Alphornempfang.

Für einen authentischen Jubiläumsrahmen sorgten zwei Protagonisten, die sich ganz besonders um den Glacier Express verdient gemacht hatten. Hanspeter Danuser und Amadé Perrig, die beiden langjährigen ehemaligen Kurdirektoren von St. Moritz und Zermatt – die letzten, die sich noch so nannten, und die lautesten dazu, wie Perrig verschmitzt erklärt: «Danuser mit dem Alphorn und ich mit Jodeln». Klar, dass die Gäste Kostproben geboten erhalten. Mit weitgehend unbekannten Geschichten aus ihrem reichen Anekdotenfundus sorgen die seinerzeit bekanntesten Schweizer Tourismuspromotoren für weitere Erheiterung der Gäste.
So schilderte Danuser, wie er anfangs der Achtziger Jahre einen Anstoss von Helmut Klee, dem langjährigen Leiter der damaligen Schweizer Verkehrszentrale in New York (und mit 91 Jahren der älteste noch lebende Förderer des Glacier Express), aufgriff. Er sah bei den Amerikanern noch ein enormes Potenzial: «Die wollen in den Alpen reisen, nicht Ferien machen.»

1982 wurde die Sitzplatzreservation eingeführt
Die Eröffnung des Furkatunnels 1982 schien die ideale Gelegenheit dafür. Dazu wurde erstmals in der Schweiz eine Sitzplatzreservation per Telex eingeführt und die skeptischen Direktoren der damals noch drei Betreiberbahnen mussten überzeugt werden: «Als solide Ingenieure können wir doch nicht einen Glacier-Express neu lancieren, bei dem der Passagier den Rhone-Gletscher gar nicht mehr sieht!» Im Gegensatz zu Eisenbahnern nehmen es Kurdirektoren mit der Geografie nicht so genau. Und die eindrückliche Passagierzunahme gibt ihnen sowieso Recht.
Wie Danuser gestand, half der Glacier Express aber auch seiner Kurort-Promotion: «St. Moritz galt überall als extravagant und teuer, die Schweiz als solid, aber langweilig. Mit dem „Glacier“ weckte ich Sympathie und Goodwill: „Slow Travel and Slow Food“ – acht Stunden entschleunigende „Panorama Time“, und erst noch für ein Schnäppchen im Vergleich zu internationalen Eisenbahn-Klassikern.»
Bei einem Golfturnier …
90 Jahre Glacier Express Empfangsgeschenk in Zermatt

Würdiger Jubiläumsempfang in Zermatt: Gemeindepräsidentin Romy Biner-Hauser (r)
übergibt ein Matterhorn-Stein an GEX-Verwaltungsratspräsident Isidor Baumann. Weiter
im Bild GEX-Direktorin Annemarie Meyer und Kurdirektor Daniel Luggen von Zermatt Tourismus


Fast unglaublich die Episode, aufgrund der es Amadé Perrig gelang, die schlechter frequentierte West-Ost-Belegung an die umgekehrte Fahrtrichtung anzugleichen: «Bei einem Golfturnier in den Neunziger Jahren trifft mich ein Gewaltsabschlag am Magen. Der besorgte President von Japan Travel Bureau JTB eilte herbei und fragte: «What can I do for you?» Worauf Perrig schlagfertig sagte: «Oh, I don‘t need a doctor but your help – you must bring me more tourists travelling in the direction from Zermatt to St. Moritz.» Und als höflicher Japaner konnte er diese Bitte nicht ausschlagen.
Buchstäblich ein Knaller war laut Perrig ein paar Jahre später der Messeauftritt an der wichtigsten deutschen Busmesse RDA in Köln: «Erstmals wurde ein Computer für direkte Buchungen angeschleppt. Leider war die Verkabelung nicht einwandfrei – der Stand geriet in Brand und die Reservationen hatte man glücklicherweise auf Papier.» Der Glacier Express war damit Messegespräch und bekam ungewollte Propaganda.

Demokratische Farbwahl
Ein kleiner Primeur war von MGBahn-Direktor Fernando Lehner aus der Glacier-Neuzeit zu vernehmen: «Als es 2004 um die Bestimmung des Rottons der neuen Panoramawagen ging, wurde nicht das traditionelle RhB-Rot oder das Rot der kurz zuvor fusionierten und neu livrierten MGBahn gewählt, sondern eine Mischung der beiden Farbtöne als Kompromiss». Und wie kam der lichte Blauton zustande? Die Rollmaterial- und Marketingchefs trafen sich im Schweizerhof am Zürcher Bahnhofplatz, stellen fünf grosse Farbtafeln vors Hotel und entscheiden dann unter Einfluss der Publikumswirkung.

Kulturonline-Top-Hotelempfehlung in Zermatt:
Besuchen Sie das familiäre und wunderbare Hotel Europe in Zermatt. Hier sind auch die Schweizer SkirennfahrerInnen gerne während ihrem Vorbereitungstraining zu Hause. Mehr unter
Hotel Europe Zermatt


Links

https://www.glacierexpress.ch/de/
https://www.stmoritz.com
https://www.zermatt.ch/


«Dein Leben» - Barbara Zanetti schrieb das eindrückliche Alzheimer-Lied

Sängerin Barbara Zanetti mit «Dein Leben» auf Kulturonline.ch
Eindrücklich. Die Sängerin Barbara Zanetti hat ein Herz für Demenzkranke.

Mehr Verständnis für die Alzheimer-Erkrankung schaffen.
Die bekannte Südtiroler Sängerin Barbara Zanetti hat nicht nur ein Herz für das Rampenlicht von Showbühnen und dies im Kreis von Superstars, nein, sie engagiert sich daneben seit Jahren mit viel Herzblut für soziale Anliegen. «Es gibt wieder etwas Neues, daher erlaube ich mir auf die Single „Dein Leben“ hinzuweisen, welche am Freitag, 8. November 2019, auf allen grossen digitalen Musikplattformen zusammen mit einem Video veröffentlicht wurde», so die Künstlerin. Und weiter berichtet Barbara Zanetti gegenüber dem Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch: «Es handelt sich dabei um ein „Alzheimer-Lied“, welches im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der Alzheimer Vereinigung (ASAA) als Sensibilisierung gegenüber Menschen mit Demenz, komponiert wurde.» In der Schweiz gibt es die Alzheimer-Vereinigung.
 
Hier geht es zum Youtube Video:http://bit.ly/DeinLebenYouTube
 
Dazu die einzelnen Strophen zum Mitsingen …
«Dein Leben» (Musik und Text: Barbara Zanetti)
 
Strophe
Unerreichbar und doch so nah.
Scheint es bedeutungslos was gestern war.
Sehe dich geborgen im Nichts versinken.
 
Alles verändert und bewegt sich fort.
Nichts bleibt. Der Geist wechselt sanft den Ort.
Von hier wanderst du nun weiter.
 
Chorus
Von wunderbaren Menschen getragen
sind nun Engel deine Begleiter.
 
Strophe
Dein Tanz der zärtlich sich im Kreise dreht.
Vertraut, einmalig mit dem Wind verweht,
verliert sich um neu zu finden.
 
Wenn sich das Leben langsam rückwärts dreht.
Die Liebe einfach gegenüber steht.
Sind wir in Zuversicht verbunden.
 
Chorus
Fussspuren am Himmel leuchten den Weg
über den schmalen Steg.
Über den schmalen Steg.
 
Strophe
Versöhnlich leise der Blick zurück.
Dankbar für jeden kostbaren Augenblick.
Der Horizont reicht dir die Hände.
 
Von Stille umgeben. Du bist nicht allein.
Behütet. Im tiefsten Inneren vereint.
Werde ich für immer bei dir sein.
 
Chorus
Der Schleier fällt. Inmitten des Lichts
hat die Ewigkeit dein Leben.
Hat die Ewigkeit dein Leben.
 
Link zu Alzheimer Schweiz.


«Seat Music Session» im Congress Hotel Einstein in St. Gallen

Seat Music Session im Congress Hotel Einstein in St. Gallen auf Kulturonline.ch
Perfekte Inszenierung bei der Seat Music Session im Congress Hotel Einstein
St. Gallen. (c) Fotos: ROPO/MuA/Kulturonline.ch
 

10th Anniversary Tour 2018 mit Top-Acts unter der Regie von Phil Dankner.

Seat Music Session im Congress Hotel Einstein in St. Gallen auf Kulturonline.ch
In-Treffpunkt für Musik-Liebhabende: Seat Music Session im Congress Hotel Einstein!

Bereits zum 10. Mal konnte die fantastische «Seat Music Session» durchgeführt werden: Ideale Showbedingungen und eine hervorragende Betreuung der Gäste machten Generalmanager Michael Vogt und seine Mitarbeitenden im Congress Hotel Einstein in St. Gallen für die Musikfans über Generationen hinaus zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neue und ältere Hits wurden durch die international zusammengesetzte Band mit Phil Dankner, Ritschi, Newcomer Levin (alle aus der Schweiz), Avery Sunshine, Marc Broussard (beide aus den USA), Nina Attal (aus Frankreich) und Alain Clark (aus den Niederlanden) mit voller Leidenschaft und stimmungsvoll dargeboten.
Die in der Mitte aufgebaute moderne Showbühne entpuppte sich schon nach den ersten Klängen als eine Art «Hexenkessel» und die Zuschauenden applaudierten nach jedem Stück lautstark. Demgegenüber mussten die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Instrumenten recht flexibel sein, denn sie drehten sich stets zu ihren Musikstücken zum Publikum, was bejubelt wurde. Der Vorteil lag natürlich darin, dass alle fast hautnah bei den Stars waren; und zum Schluss standen die Musikerinnen und Musiker für Fotos und Autogramme zur Verfügung, derweil sich die weiteren Gäste bei einer köstlichen Gratis-Bratwurst genüsslich taten und ihre Begeisterung untereinander weiter führten. Ein absolut gelungener Musik-Event! Bereits im Oktober/November 2019 steht die Fortsetzung an.
 
Congress Hotel Einstein St. Gallen.

Seat Music Session mit Video-Einspielungen.


«Wenn es die OLMA nicht gäbe, müsste man sie erfinden!»

76. OLMA auf www.kulturonline.ch

Die 5. St.Galler Jahreszeit, der Grund, warum St.Galler Ferien nehmen, der Fixpunkt im Herbst und der Treffpunkt für alle Generationen.
Die beliebteste und grösste Schweizer Publikumsmesse findet vom 11. bis 21. Oktober 2018 in St.Gallen statt. Die Ehrengäste «Fête des Vignerons 2019» und «St.Galler Wein» laden am 13. Oktober 2018 mit eindrücklichem Festumzug, traditionellem Festakt und Sonderschauen in die Welt der Weinkultur ein und sorgen für Stimmung.
https://www.olma-messen.ch/de
Weitere Sonderschauen wie «Cannabis Village» und «Natur Erleben – Jagd und Biodiversität» greifen Themen aus Politik und Gesellschaft auf, während die Themenwelt Erlebnis Nahrung die Vielfalt des Getreides aufzeigt und erlebbar macht. Und spätestens wenn das Horn zum Säulirennen-Start erklingt, wird das Publikum von der einzigartigen OLMA-Stimmung mitgerissen.
 
Die OLMA verbindet
«Die OLMA ist ein Erfolgsprodukt, wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie unbedingt erfinden», schreibt Bundesrat Johann N. Schneider - Amann in seinem Grusswort. Die OLMA stelle sich in den Dienst der Schweizerischen Landwirtschaft und stärke die Verbindung zwischen Stadt und Land, zwischen Produzenten und Konsumenten und zwischen Landwirtschaft und Bürgerschaft. «Die OLMA ist eine spannende Mischung aus Neuem und Traditionellem. Sie bietet Rückblicke und schaut in die Zu-kunft.» Für Nicolo Paganini, Direktor der Olma Messen St.Gallen, ist die OLMA «nicht einfach nur Messe, sondern ein gesellschaftlicher Treffpunkt über alle Altersklassen und sozialen Schichten hinweg, für viele auch Klassenzusammenkunft oder ritualisierter Grund für die Begegnung mit langjährigen Freunden.»
 
Auswirkungen wegen dem Online-Shopping
Paganini schreibt weiter: «Nach der letztjährigen Jubiläums-OLMA startet die Messe mit ihrer 76. Durchführung ins nächste Vierteljahrhundert ihres Bestehens.» Sie tue dies durchaus in einer Zeit, in der Publikumsmessen ihrer Art eine Brise ins Gesicht blase. «Das veränderte Einkaufsverhalten breiter Bevölkerungskreise mit Online-Shopping und „Einkaufstourismus“ stellt Messen vor Herausforderungen. Allein, die OLMA verfügt über Alleinstellungsmerkmale, welche gepflegt und ausgebaut werden und die Messeverantwortlichen optimistisch in die Zukunft blicken lassen.»
Die OLMA 2018 im Überblick:
 
Degustieren, ausprobieren, kennenlernen, vergleichen und kaufen!
Über 600 Aussteller präsentieren ein reichhaltiges Angebot an Produkten, Dienstleistungen und Spezialitäten. Und was gehört zu einem OLMA-Besuch unbedingt dazu? Natürlich der legendäre Bratwurstduft. Gemeinsam präsentieren das «Fête des Vignerons 2019» und «St.Galler Wein» am traditionellen Umzug, was sie in Sachen Weinkultur, Brauchtum und Genuss zu bieten haben. Das «Fête des Vignerons 2019» gibt in seiner Sonderschauen einen Einblick ins berühmte Winzerfest in Vevey und «St.Galler Wein» präsentiert in seiner Sonderschau die Weinvielfalt im Kanton St.Gallen.
Auch, dass man die Tiere hautnah erleben kann, bedeutet für viele Besucherinnen und Besucher, egal ob jung oder alt, eine Besonderheit der OLMA.
 
Link zur OLMA-Homepage.


14. Ostschweizer Personaltag in St. Gallen mit neuen Impulsen für eine couragierte Führung

Andreas Staub am 14. Ostschweizer Personaltag in St. Gallen Kulturonline.ch
Andreas Staub referierte über Behavioral Chance in der OLMA-Halle 2.1.
(c) Fotos: ROPO/MuA

Wie gehen wir mit der Zukunft in der Arbeitswelt um – und wie mutig sind wir dabei?

Einmal mehr ist es den Veranstaltern gelungen, dass der Ostschweizer Personaltag zu einem wertvollen Event von Fachwissen, Erfahrungsaustausch und Netzwerken wurde. Entscheidende Fragen standen zur Diskussion: Definieren, Transformieren oder Revolutionieren? Mit neuen Impulsen wurde eine andere Form der couragierten Führung mit namhaften Referenten aufgezeichnet und das Bild der Human Resources frisch skizziert.
Menschliches Verhalten verstehen, messen und managen – viele dieser wertvollen Impulse prägten den Ostschweizer Personaltag. Die Referentinnen, darunter die oberste Personalchefin des Bundes, Barbara Schaerer, 5to9-Mitinhaberin und Bloggerin Barbara Josef, Unternehmerin Nicole Brandes sowie die Referenten wie Andreas Staub und der Mentalist und Entertainer Tobias Heinemann, begeisterten durch ihre aussergewöhnlichen Standpunkte und gezielten Aussagen.
 
Für eine Veränderung der Personalführung
Den Auftakt zum wichtigsten Treffpunkt der Ostschweizer Personaltagung machte Abdullah Redzepi von der Fachhochschule St. Gallen. Er plädierte für eine Veränderung der Personalführung aufgrund der Veränderung der Arbeitswelt durch den technischen Fortschritt. Verschiedene Lebenswelten, orts- und zeitunabhängiges Arbeiten sowie digitale Transformation würden Geschäftsmodelle tiefgreifend verändern und neue Anforderungen an Führungskräfte im Personalwesen stellen. Dies verursache auch Angst.
 
Verhaltensänderungen wirksam anstossen
Auf diese Veränderungen ging Andreas Staub ein, Managing Partner bei FehrAdvice & Partners, Zürich. Er sprach sich dafür aus, den Menschen wieder an erster Stelle zu sehen, also «human first». Die Herausforderung dabei sei, dass diese Kultur die Unternehmensstrategie einschränke. Daher müsse man menschliches Verhalten in der neuen Arbeitswelt zuerst verstehen, dann messen und schliesslich managen. Staub zeigte dies eindrücklich mit spielerischen Mitteln auf und liess die Teilnehmenden über ein Voting-System mitwirken. Das «normale Verhalten in gesteuerten Stress-Situationen» schwang oben aus.
 
Verwaltung 4.0 – mutig in die Zukunft!
Dr. iur. Fürsprecherin, Direktorin Eidg. Personalamt, Bern, beim Personaltag Kulturonline.ch
Referentin Dr. iur. Barbara Schaerer berichtete über Verwaltung 4.0.

Als oberste Personalverantwortliche vom Bund mit 37‘000 Angestellten zeigte Dr. iur., Fürsprecherin Barbara Schaerer auf, wie die Verwaltung 4.0 organisiert werden müsse. Herausforderungen auf diesem Weg seien unter anderem die stark normenbasierte Verwaltung, die Dreistufigkeit mit Bund, Kantonen und Gemeinden, die departementale Struktur der Bundesverwaltung und die Zeit, die es für die Konsensfindung brauche. Für die Personalstrategie 2020 bis 2023 heisse dies: neue Führungsgrundsätze und Werte definieren, Personalentwicklung neu ausrichten, Prozesse standardisieren und digitalisieren sowie neue Arbeitswelten schaffen! Mit vielen Beispielen zeigte Schaerer auf, wie die Rolle des HR in diesen neuen Arbeitswelten auch neu definiert werden kann.
Anmerkung: Ein weiteres Ziel, nicht zuletzt in der IT-Bundesebene, müsse es sein, dass die Verantwortlichen aus «sehr teuren Fehlern» lernten.
 
Räume, Experimente, Hypothesen
Barbara Josef Unternehmerin am 14. Ostschweizer Personaltag Kulturonline.ch Versiert, charmant und zweckorientiert ...
... so die Thurgauer Referentin Barbara Josef beim 14. Ostschweizer Personaltag. (c) Fotos: ROPO/MuA

Die ehemalige Microsoft-Managerin und heutige Bloggerin und Unternehmerin Barbara Josef faszinierte die Teilnehmenden vor allem durch ihre pointierten, charmant vorgetragenen Aussagen zu neuen Arbeitsstätten und ihre Hypothesen zum Experiment des Coworking – aus positiver und negativer Sicht. Aufgrund der Herausforderungen müsse man in der Personalführung auch experimentieren: Substitution, Augmentation, Modifikation und Redefinition sind dabei ihre Zauberworte im Zusammenspiel der Arbeitsszenarien.
 
Potenzial entfesseln
Showtime mit Mentalist und Entertainer Tobias Heinemann Kulturonline.ch
Gedankenleser, Mentalist, Showman, aber manchmal ging's auch daneben.

Was in den Köpfen der Mitarbeitenden vorgeht, beantwortete Tobias Heinemann, Mentalist, Autor und Entertainer, indem er einen faszinierenden Einblick in die menschliche Psyche gewährte. Bei seinem Auftritt ermutigte er die Teilnehmenden, sich an ihre mentalen Grenzen zu wagen, und zeigte mit zahlreichen praktischen Übungen auf, wie das genau funktioniert. So könne man Gedächtnis, Wahrnehmung und Intuition ganz einfach im Alltag trainieren – und es sei sogar möglich, dadurch die Gedanken anderer zu lesen. Die Ehrlichkeit möge obsiegen!
 
Schlussfeuerwerk an Ideen
Zu einem eigentlichen Schlussfeuerwerk an Impulsen, Ideen und Vorschlägen setzte Nicole Brandes an. Sie blickt auf rund zwei Jahrzehnte internationale Management-Erfahrung in diversen renommierten Unternehmen zurück.
Von jeher beschäftigt sie sich mit den Herausforderungen, die Führungskräfte in einem immer komplexer werdenden Umfeld meistern müssen – und damit, wie ihnen das mit neuen Skills, agilen Organisationsformen und identitätsstiftendem Sinn gelingen kann. Weil gerade durch die Digitalisierung die Frage nach dem «Warum» immer häufiger gestellt werde, müsse die (Personal-)Führung in Zukunft sinn- und wertezentrierter erfolgen. Und statt «problemgetrieben» zu sein, müsse man «zukunftsbezogen» werden und das Undenkbare denken lernen. Wenn die gegenwärtige Wettbewerbsfähigkeit auf Stabilität basiere, müsse man bedenken, dass im Hinblick auf die künftige Wettbewerbsfähigkeit vor allem Störungen auftreten würden.
Für die Führung durch den Tag war wiederum Matthias Wipf besorgt. An der Präsidentin der Freien ERFA-Gruppe Personal Ostschweiz, Karin Egle, lag es dann, diesen vielschichtigen, wertvollen Impuls-Nachmittag zu beschliessen und sich bei allen Beteiligten zu bedanken. (pd/P)
 
http://www.personaltag.ch


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Alle Ticketcorner-Stellen und www.dominoevent.ch.


Allerlei Veranstaltungen und News

Weltalm bei Kulturonline.ch
 
«Weltalm Theater» in Bern

Was will «Weltalm»?
Die Themenwahl der Stücke ist zeitgemäss und hat immer gleichzeitig einen Bezug zu uns und zur Gesellschaft. Uns interessieren die grossen Themen, Liebe und Tod, Leben und Familie. Die Stücke haben eine klare Gesamtästhetik. Alltägliche Materialien und Objekte werden auf der Bühne verwendet und neu bedeutet», heisst es auf der Homepage.
www.weltalm.ch


Sparsamkeit der Mittel
Die Sparsamkeit der Mittel und die Reduziertheit der Inszenier-ungen schaffen Räume für Fantasie und eigene Assoziatio-nen. So kann im Moment der Aufführung etwas Drittes entstehen: eine neue Welt der Wahrnehmung zwischen Zuschauer und Bühne. «Wir wollen die Grenze zwischen Realität und Irrealität aufheben und das Dazwischen sichtbar machen: Das Wirkliche und das Unwirkliche - beides ist wahr.»
Weiter heisst es: «Die Suche nach Ausdruck moralischer Werte unserer Zeit, für Erwachsene und Kinder, beschäftigt uns. Und ist diese Suche nach Werten, Gefühlen, Aussagen, die für alle gelten,heute überhaupt noch möglich?
Fazit: «Wir wollen aus etwas Kleinem etwas Grosses machen, vom Hundertsten ins Tausendste kommen mit Humor, Poesie, Traum und Musik.»

Die Aktivien
Aktuell wird das Theater «Welt-alm» geleitet von Dorothée Müggler und Sibylla Walpen.
www.weltalm.ch/neuigkeiten/